Der deutsche Fußball, Trainer Klinsmann, der Hl. Ulrich und Otto der Große

Im bayrischen Konzell ist man siegessicher. Deutschland hat noch jedes Fußball- WM-Endspiel, das an Kirchweih stattfand, gewonnen.

Diese Scheinkausalität reizt zur Untersuchung. Der gute Detektiv fragt zuallererst nach dem Kriterium des jährlichen Kirchweihdatums. Offenbar handelt es sich jeweils um den Sonntag, der auf den Gedenktag des Hl. Ulrich, des Patrons der Kirche, folgt.

Für einen astrologisch denkenden Detektiv kommt bei solch jährlicher Regelmäßigkeit nur der Sonnestand als bestimmendes Kriterium in Frage.

Bei näherer Untersuchung zeigt sich, daß die Siegestage auf Sonnenstände zwischen 11.9 und 16.0 Krebs lagen, bei 8.5 Grad am früheren und 18.8 Grad am späteren Ende des Spektrums kam es zu keinen Siegen. Es bleiben also Lücken, über die keine Eindeutigkeit besteht, nämlich zw. 8.5 und 11.9 Grad und zwischen 16.0 und 18.8 Grad Krebs.

Als nächstes muß die astrologische Relevanz dieses Sonnenstandes gefunden werden.

Daß Deutschland am 4.7.1954, also just am Gedenktag des Hl. Ulrich, die Weltmeisterschaft ausgerechnet gegen die Ungarn erkämpfte, liefert zunächst einen starken Hinweis darauf, daß es tatsächlich einen Zusammenhang mit Ulrich von Augsburg gibt, denn bekanntlich wurde er berühmt und verehrt, weil er Augsburg gegen die Ungarn erfolgreich verteidigt hat.

Trotzdem ist der Zusammenhang nicht zwingend. Genauer gesagt, können sich aus dem Hintergrund weitere Zusammenhänge aufschließen.

Ulrich von Augsburg hatte einen bedeutsamen Einfluß auf die Geschichte, indem er Teil eines Geschehens wurde, das den Geschichtsverlauf im Abendland auf unerhörte Weise mitbestimmte. Es ist die Art von Geschehen, die man manchmal Sternstunde nennt, ein Moment, in dem sich Großes entscheidet. Die Rede ist von der Schlacht auf dem Lechfeld nahe Augsburg, die wahrscheinlich am 10.August 955 stattfand. Sie bestimmte das weitere Geschick des Abendlandes, Europas und ganz besonders Deutschlands, das es damals eben so noch gar nicht gab.

Zitat mdr:

„Die Schlacht auf dem Lechfeld markierte einen Wendepunkt in der mittelalterlichen Geschichte Europas. König Otto I. brachte mit einem Heeresaufgebot von Schwaben, Bayern, Franken und Böhmen den Ungarn eine vernichtende Niederlage bei, die zuvor mit Plünderungen weite Teile Europas durchzogen hatten.

Die Ungarneinfälle bis nach Apulien, Spanien und die Atlantikküste hatten Europa schwer erschüttert. Das karolingische Großreich war zu dieser Zeit aufgelöst, auf seinem Boden hatten sich die Teilreiche Deutschland (Ostfranken), Frankreich (Westfranken), Burgund und Italien gebildet. Es fehlte also eine politische Zentralmacht, die die militärischen Kräfte hätte bündeln können. Den Beutezügen der flinken Reiterhorden mit ihrer effizienten Angriffstaktik war nichts entgegenzusetzen.

Angesichts dieser Gefahr gelang es Otto I. – König aus dem Geschlecht der sächsischen Liudolfinger – interne Machtkämpfe und Adelsaufstände zu beenden und die rivalisierenden deutschen Stämme zu einer gemeinsamen Verteidigung zusammenzuführen. So glückte ihm der entscheidende Sieg, der in mehrfacher Hinsicht Bedeutung erlangte: Die geschlagenen Ungarn beendeten ihre räuberischen Streifzüge und wurden sesshaft. Sie öffneten sich dem Christentum und wuchsen seit der Gründung des ersten Erzbistums 1001 in die abendländisch-christliche Kulturwelt hinein.

Otto I. hatte seine Autorität gesteigert und sich als Schirmherr der westlichen Christenheit erwiesen. Damit hatte er seinem Königtum imperialen Zuschnitt verliehen und seine Anwärterrolle auf das „römische“ Kaisertum (in der Nachfolge Karls des Großen) bekräftigt. 962 wurde er in Rom schließlich zum Kaiser gekrönt. Aus dem Ottonischen Imperium wuchs in der Mitte Europas das „Heilige Römische Reich“. Die Lechfeldschlacht war Meilenstein einer Zeitenwende im europäischen Mittelalter.“

„Für die einfache Bevölkerung bedeutete die Schlacht auf dem Lechfeld das Ende einer Zeit, die vor allem durch ständige Einfälle der Krieger der Magyaren, Wikinger und Slawen gekennzeichnet war. Nach einer Zeit, in der man in einer Naherwartung des Endes der Welt lebte, begann eine Epoche der positiven Zukunftserwartung.“

Dieses letztere Zitat aus Wikipedia läßt aufhorchen. Erinnert es doch unmittelbar an den Stimmungsumschwung im Deutschland der WM. Sollte es eine verbindende Rhythmik zwischen beiden Epochen geben? Schwingt die Schlacht auf dem Lechfeld hinein in das Fußballdeutschland, das plötzlich, unerwartet und ungewohnt Kampf und Sieg will und die Chronisten des chronischen Mangels an deutschem Selbstwertgefühl kalt erwischt?

Die astrologische Betrachtung läßt in Verbindung mit der Geschichtsbetrachtung nur den Schluß zu, daß dieses Ereignis in seiner Eingebettetheit im damaligen Umfeld ein Schlüsselgeschehen für das ist, was man vorsichtig als Herauskristallisation eines deutschen Identitätsempfindens bezeichnen könnte. Sicher ist das, was damals entstand, weit entfernt von einer nationalen Identität im heutigen Sinne, aber ein gewisses Volksempfinden von Zusammengehörigkeit scheint doch im Entstehen gewesen zu sein. Wenn die Teilungen innerhalb des Karolingerreiches noch eine reine Familienangelegenheit waren und keinerlei Bedeutung im Sinne von endgültigen Teilungen in Reiche oder gar Nationen hatte, so ändert sich das unter der Herrschaft von Ottos Vater Heinrich I. Die nach dem Tode Karls des Großen entstandenen Teilreiche drifteten auseinander und als neue Entwicklung verfestigte sich diese Teilung des Reiches mit dem letzlichen Ergebnis eines jeweils selbständigen Westfrankenreiches und Ostfrankenreiches mit eigenen Königen und eigener Politik.

Der Vertrag von Verdun 843 hatte zwar das Reich unter den Enkeln Karls des Großen geteilt, jedoch nicht mit der Absicht einer endgültigen Teilung.

„Nominell und ideell wurde bei der Teilung die Reichseinheit gewahrt – nominell durch das Bemühen um eine gemeinsame Politik, ideell durch die Brüdergemeinschaft. Das Reich wurde immer noch in seiner Gesamtheit als gemeinsames karolingisches Herrschaftsgebiet angesehen. Primär ist die Teilung nicht als Reichsteilung, sondern als Herrschaftsteilung innerhalb der Königsfamilie zu betrachten. Zu einer dauerhaften Wiedervereinigung der Reichsteile sollte es jedoch nicht mehr kommen.“ (Wikipedia)

Mit Ottos Königschaft ändert sich noch etwas Grundlegendes. Zum ersten Mal wird das Erbe nicht unter den Brüdern geteilt, wie bis dahin üblich, sondern Otto wird von seinem Vater Heinrich I. zum Alleinerben der Königswürde bestimmt. Das deutliche Mond-Neptun-Thema der Rivalität unter Brüdern wird noch verstärkt durch die Mutter, die den jüngeren Sohn lieber als Erben gesehen hätte.

Das Ostfrankenreich ist bekanntlich die erste Konstruktion, die man als deutsch bezeichnen könnte, Vorläufer des späteren „Heiligen Römischen Reiches“, noch später mit dem Zusatz „Deutscher Nation“. Eine wesentliche Eigenschaft, die es vom Westfrankenreich unterscheidet ist die Nichtromanisierung der darin vereinten Stämme. Dieses „1.Reich“ ist nicht nur dem Namen nach mit dem späteren „2.Reich“, dessen 1.Kaiser Wilhelm I. war, verbunden, sondern auch astrologisch, und zwar auf beeindruckende Weise. Auch die wesentlichen Eckhoroskope der BRD führen diesen roten Faden astrologisch weiter. Das unselige sogenannte „3.Reich“ bezog seine Selbstbezeichnung aus dieser Reihe.

Für den Vertrag von Verdun gibt es kein Horoskop. Aber er kann von Wesen und Absicht her meines Erachtens ohnedies nicht der Beginn des Deutschen Reiches sein. Erst 921 wurde vom Westfränkischen und Ostfränkischen Reich die gegenseitige Souveränität anerkannt.

Inhaltlich stellt jedoch die Schlacht auf dem Lechfeld einen solchen Kristallisationspunkt beginnender Identität dar, verbunden mit der Legung der gröbsten inneren Konflikte und gemeinsamen Schutz, sowie Abgrenzung gegen die bedrohenden Reiterhorden aus dem Osten. Nicht nur die abendländische Christenheit hat hier einen für sie gefährlichen Moment überstanden, auch die Existenz des heutigen Deutschland oder Europa wäre bei einem anderen Ausgang durchaus in Frage gestellt gewesen.

Schlacht-auf-dem-Lechfeld

Horoskop der Schlacht auf dem Lechfeld Sonne am MC
10.08.955, Klosterlechfeld

Der Verbundsanführer Mond fügt die Verbindlichkeit (8) einer Herkunft (Krebs) in ein Geschehen von Durchsetzung, Aggression. Als Mond-Jupiter ist es zudem die Fügung von etwas im Dasein Wachsenden, eine Schwangerschaft der besonderen Art, als Mo-Ju hoffnungsvoll. Diese Fügung wird maßstäblich durch den Löwen, dessen So-Pl einen Machtanspruch bestimmend werden läßt und in 9 verkündet. Durch Pluto-Uranus wird damit auch ein Ursprung zur Leitidee, die neue Herkunftsidentität (Wassermann Haus 4) zugleich zur finalen Wirkung über die Zeit hinaus.

Die Sonne hat sich durchzusetzen gegen eine mögliche Versklavung im Pluto-Saturn. Saturn-Uranus weist auf die Unvereinbarkeit hin. Hier geht ein Spalt durch die Welt: dort die nomadiesierenden wilden Reiterhorden des islamischen Religionskreises, hier die seßhafte christliche Kultur des Abendlandes – ein unüberbrückbarer Spalt. Auch das Verbundergebnis des Merkur zeigt an, daß ein neuer Ursprung bestimmend wird, gegen die Aggression aus dem Nichts, als welche die ungeheure ständige und ungreifbare Bedrohung des Abendlandes durch die Reiterhorden empfunden wurde: „Gott schütze uns vor den Pfeilen der Ungarn“ war ein geflügeltes Wort der Zeit.

Venus-Neptun, in der Übertragung im Aspekt mit Mars in 12 bezeichnet hier das aggressive Nomadenkollektiv, dessen Aggression scheinbar aus dem Nichts kommt. Zum einen zeigt Venus-Neptun das Nomadentum an sich, die Revierlosigkeit oder –schwäche, zum anderen beherrscht Venus über den Aspekt Mars-Venus hinausgehend auch noch das 12.Haus, aus dem die Aggression des Mars stammt. Zudem beherrscht sie auch das 7. Haus, bezeichnet also das Kollektiv von ortlosen Nomaden, dem man hier begegnet.

Jedoch, So-Pl, die verbindliche Leitidee der Herkunft, personalisiert im König und spätere Kaiser beherrscht Ve-Ne. Teil dieses Planetenbildes ist somit auch Mond-Neptun. Ich habe Mo-Ne nicht nur als Konkurrenz unter Gleichgeschlechtlichen, u.a. oft auch unter Brüdern oder unter Schwestern kennengelernt, sondern auch als Konkurrenz unter Volksstämmen oder ähnlichem. Im heutigen Kulturenkampf zwischen westlicher Welt und Islam taucht er immer wieder auf und steht für das motivierende Unterlegenheitsgefühl, das oftmals eine Motivbasis für Terror sein kann, auf dem andere Faktoren, wie z.B. die Identitätslosigkeit und roboterhafte Programmiertheit des Me-Pl aufbauen können. Wobei zu sagen ist, daß im Me-Pl ja gerade die Fügung von eigenem Leben als Mo-Ju herausfällt. Der „fehlende“ Mond ist hier sicherlich auch als Verlust des Herkunftsgefüges und –gefühls in der Konfrontation mit der fremden westlichen Zivilisation zu verstehen. Im Horoskop der Schlacht fügt Jupiter schließlich den Rauswurf (Mo-Ma) des aggressiven Nomadenvolks (Ma-Ve-Ne).

Eben dieser Jupiter-Mond transitiert im übrigen den Widdermond Ottos I. genau zur Zeit der Schlacht auf dem Lechfeld. Ottos Mond ist selbst ein Mond-Jupiter im Aspekt zu seinem Sonne-Jupiter. Also stärkt diese Schlacht, dieser Rauswurf des Feindes sein Reich. Es ist im Radix aber erwartungsgemäß auch ein Mond-Neptun, wir erinnern uns an die neue Erbregelung und die Rivalität zum jüngeren Bruder, den die Mutter eigentlich als König sehen wollte.

Dieser Widdermond-Neptun ist meines Erachtens eine der absolut fundamentalen Konstellationen dessen, was man von seinen Anfängen im Frühmittelalter bis heute Deutschland nennen kann. Je nach Geburtszeit Ottos liegt er zwischen zwischen 10.9 und 23.9Wid, bei Sonne am MC auf 17.4Wid (=Ma-Ur, ein Aspekt, den Otto als Konjunktion hat). Eventuell ist der Mond auch auf 14.7Wid, sodaß Jupiter bei der Schlacht auf dem Lechfeld genau darauf käme, auf einem Ju-Ur Grad dann als einfallsreiche glückliche Fügung.

Schon bei der Kaiserkrönung Ottos I. zeigt sich wieder jener Mo-Ma-Ju und bestätigt den durch die Geschichte bekannten unmittelbaren Zusammenhang. Die erfolgreiche Schlacht auf dem Lechfeld hat diese Kaiserkrönung ermöglicht und nach sich gezogen. Sie stellt den eigentlichen Beginn des später so genannten Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation dar, indem sie bewußt die Nachfolge Karls des Großen inszeniert, deutlich auch an der Wahl der Pfalzkapelle in Aachen als Krönungsort.

Es sei die Anmerkung erlaubt, daß dieser Mo-Ju-Ma bei der Krönung Ottos I. zum König im Jahr 936 noch nicht präsent war. Erst in der Schlacht auf dem Lechfeld hat sich der Mo-Ju und Mo-Ne seines Geburtshoroskops mit dem Transit des Jupiter (-Mond) über seinen Mond (-Ju-Ne), und zwar als Sieg in einer Konkurrenz, die er im privaten Leben mit seinen Brüdern hatte, als König jedoch in einer Konkurrenz unter Völkern, verbündet – mit der Folge der Fügung einer neuen Volksidentität oder zumindest deren Beginn.

Nun fügte es sich folgerichtig so, daß dieser Mond auch im weiteren Verlauf der deutschen Geschichte immer wieder auftauchte, entweder direkt als Mond im fraglichen Widderbereich, oder als Mo-Ne, oder als Mo-Ma-Ju, wobei man beachte, daß Mo-Ma die Akutform von Mo-Ne darstellt, also eine akute Konkurrenzsituation mit nachfolgendem Rauswurf einer Partei. (Das k.o.-System der Fußball-Weltmeisterschaft reiht sich gut in diese Deutung ein!)

Bei der Proklamation des Deutschen Reiches in Versailles steht der Mond auf 24.7Sch, also einem Mo-Ne Grad. Und wir finden den Mond-Mars-Jupiter der Schlacht auf dem Lechfeld in der Proklamation wieder, wir erinnern uns, der Rauswurf des Feindes.

Die Verfassung des Deutschen Reiches ebenso wie ihr Inkrafttreten zeigen beide Mo-Ne.

Sogar in Hitlers Vereidigung findet sich der Mo-Ma-Ju mit Mond im Widder wieder, und dies, obwohl dies zwar ein bedeutsamer Moment für Deutschland ist, aber in keiner Weise einer Neugründung, Umgründung oder neuen Verfassung gleichkommt – oder inhaltlich eben doch?

Die Unterzeichnung des Grundgesetzes der BRD hat auf verblüffende Weise wieder Mo-Ne mit Mond auf 13.8Wid, zudem auf der AC/DC-Achse. Beim Inkrafttreten des Grundgesetzes ist der Mo-Ne auf 17.2Wid exakt auf der Achse der Unterzeichnung. Wir finden also den Mond, noch dazu als Mo-Ne, wieder genau in dem relevanten Bereich im Widder, den wir schon vom Geburtshoroskop Ottos I. und vom Horoskop der Schlacht auf dem Lechfeld kennen.

Ganz nebenbei liegt die Venus der Unterzeichnung des Grundgesetzes als Verbundsdurchführung auf dem AC der Proklamation des Deutschen Reiches. Dies stimmt exakt mit der Rechtslage überein, daß das Grundgesetz der BRD in weiten Teilen praktisch eine Durchführungsregelung der prinzipiell immer noch gültigen Verfassung des Deutschen Reiches darstellt.

Auch das Horoskop der Souveränität der BRD zeigt eine Mo-Ne Konjunktion im Quadrat zu einer Ju-Ur Konjunktion, also eine Wiederholung des bekanten Mo-Ne und Mo-Ju. Diesmal ist die Venus als Verbundsdurchführung im fraglichen Widderbereich, nämlich auf 13.0.

Und bei der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten findet sich ein Ne-Mo-Ma (Rauswurf der Besatzer) mit Mars auf 12.4 Zwi, also auf eben jenem AC der Reichsproklamation. Auch dies stützt die vom Bundesverfassungsgericht festgestellte Rechtslage der Identität der BRD mit dem Deutschen Reich.

Wenn wir der Geschichte weiter folgen, sind wir bei – ja, genau, der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, während derer sich ein national depressiv gestimmtes Volk plötzlich seines Kampfgeistes und seiner Kraft erinnerte, begleitet von einer öffentlich geführten Diskussion um neu erwachten Nationalstolz und um Freude über und um Angst vor Patriotismus.

Der Trainer der deutschen Nationalmannschaft, Jürgen Klinsmann, paßt, astrologisch gesehen, hervorragend ins Bild. Sein Mond liegt auf – ja genau! 11.7 Widder und damit exakt im Quadrat zum durchschnittlichen Sonnenstand am 4.Juli, dem Gedenktag des Heiligen Urlich, wehr- und glaubensstarker Verteidiger von Augsburg, damit Mitermöglicher des Sieges auf dem Lechfeld und letztendlich Mitgrundsteinleger für das Heilige Römische Reich deutscher Nation.

Wie könnte es noch verwundern, daß das Horoskop des Deutschen Fußballbundes (DFB) einen Mars in 4 auf 13.8 Steinbock aufweist, über die Vermittlung des Merkur ein Mars-Mond-Neptun! Dieser steht also ebenfalls im Quadrat zum Mond im Widder von Otto I. und von der Schlacht auf dem Lechfeld und damit natürlich auch im Quadrat zum Gedenktag des Hl. Ulrich.

Ja, und Jürgen Klinsmann Mond erscheint damit exakt am MC des DFB. Ob der DFB ihn wohl auf diese Weise ausgewählt hat als Trainer der deutschen Nationalmannschaft?

Die logische Plausibilität für die Sensitivität der Endspieltage im Juli erscheint zunächst in der Tatsache, daß sie immer in den Sommer fallen und somit nur Krebs als Hauptaspekt zu Widder in Frage kommt. Bei inhaltlicher Betrachtung ist es natürlich auch der Krebs selbst, der einen Bezug zum Mars-Mond hat, wie auch das Fußballspiel selbst der Angriff auf das Mondäquivalent des Tores, einer Ausformung der Höhle, der Umhüllung ist.

Bei der exakten Erfassung des Wirkkreises dieses Mondes taucht das Problem der nicht bekannten genauen Tageszeit sowohl der Geburt Ottos I. als auch der Schlacht auf dem Lechfeld auf. Letztere stellt wohl im diesem Zusammenhang, auf Deutschland bezogen, das Grundhoroskop dar, da sie in der ersten Einigung der Stämme zur siegreichen Verteidigung den Mo-Ma-Ju erst tatsächlich vollzieht und zur späteren Reichsbildung führt.

Einen Hinweis auf den Wirkkreis gibt aber immerhin das Sonne am MC – Horoskop, das auf jeden Fall ein erhebliches Ausmaß an Gültigkeit hat. Der Mond steht hier auf 11.3Wid. Dazu kommt noch die Überlegung, daß der Jupiterstand der Schlacht auf 14.7Wid miteinzubeziehen ist und damit der Orbit für die ganze Konjunktion betrachtet werden muß. Das stimmt auch mit den Sonnenständen der bisherigen Siegtage überein, die von 11.9 bis 16.0 Grad im Krebs reichen.

2006 fällt das Endspiel auf den 9.7 auf einen Sonnenstand von 17.4 Krebs. Dieser Sonnestand befindet sich genau in der Lücke zwischen erfolgten Siegen und Nicht-Siegen im nähren Tierkreis. Die Frage ist also, ob ein Abstand von 2.7 Grad zu Jupiter noch ausreicht für ein rhythmisches Wiederschwingen des alten großen Sieges.

Immerhin steht der Jupiter des Endspiels (9.0Sko) exakt auf dem Grad des AC des Sonne-am-MC-Horoskops der Schlacht auf dem Lechfeld (9.4Sko). Dies entspricht darüber hinaus der Quere von Berlin, nämlich 10.0Sko, dem Ort des gewonnenen Viertelfinales und der Austragung des Endspiels. Ortsdifferenz des Lechfelds ist ebenfalls 10Sko. Wenn man das wörtlich übersetzt, könnte man sagen, Jupiter fügt die Schlacht auf dem Lechfeld neu in Berlin. Da überrascht es kaum noch, daß im Horoskop des DFB im 10er Fügungs-Rhythmus ebenfalls 10Sko ausgelöst ist!

Zu denken gibt nur die Rückläufigkeit dieses hochrelevanten aktuellen Transit-Jupiters, die anmerkt, daß die Fügung des „Lerchfeld-Jupiters“ zu diesem Zeitpunkt blockiert sein könnte, sowie der Sonnenstand, der sich außerhalb des „erprobten“ Sonnestandes der Siegspiele in der unbekannten, da ungetesteten „Grauzone“ befindet.

Im Phänomen ist im DFB-Horoskop 2.8Jun ausgelöst, im Quadrat zur Sonne auf 2.1Zwi im Horoskop der Unterzeichnung des Grundgesetzes. Interessanterweise war beim Weltmeistertitel 1954 pro Grad 1 Jahr vom MC auch 2.3Jun ausgelöst. Hier kann man erahnen, welche Zusammenhänge zwischen der Gründung eines nationalen Fußballverbandes und dem Grundgesetz dieser Nation bestehen! Der Zusammenhang zum Grundgesetz ergibt sich in Wirklichkeit vor allem daraus, daß die Grundgesetzunterzeichnung doch auf eine sehr deutliche Weise ein wirksames Horoskop für das neue Gebilde der BRD ist, die ja eigentlich keine eigenständige Staatsgründung darstellt, sondern nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts als Staat identisch ist mit dem Deutschen Reich als eine besondere Organisationsform dieses kontinuierlich weiterbestehenden Rechtsgebildes.

Fazit:

Der sensible Punkt im Tierkreis, der als Sonnenstand Deutschlands Fußball bislang Glück gebracht hat, scheint dabei ca. 14 Widder zu sein, entsprechend dem Geburtsmond von König Otto I. dem Großen, als auch dem Mondstand der Schlacht auf dem Lechfeld und dem Mondstand der Unterzeichnung des Grundgesetzes der BRD, in jedem einzelnen Fall zudem als Mond-Neptun. Beim Horoskop der Souveränität der BRD steht immerhin noch die Venus als Verbundsdurchführungsplanet auf diesem Grad. Ja, und beinahe hätte ich es vergessen: auch Trainer Klinsmanns Mond steht im Orbit dieses Grades und kann sich der Geschichte hier nicht entziehen…

Unabhängig von der Frage eines Sieges bleibt festzustellen, daß wir anläßlich dieser Weltmeisterschaft eine beeindruckende Wiederkehr der Inhalte der Schlacht auf dem Lechfeld in Gestalt eines Kampfes auf den Fußballfeldern, Straßen und Plätzen Deutschlands beobachten können. Wir sehen die Wiederkehr eines zu historischer Zeit ebenso plötzlich und überraschend auftretenden Zusammengehörigkeitsgefühls und Kampfgeistes, die dem ganzen Land eine Verblüffung über sich selbst beschert haben, ein Staunen über Tugenden, die schon lange nicht mehr als solche gegolten hatten und längst ersetzt worden waren vom darnieder liegenden Selbstwertgefühl in der Eigendarstellung, die ganz und gar dem Mond-Neptun in Haus 3 entspricht, der den deutschen Horsokopen bereits ab der Reichsgründung innewohnt: Reichsverfassung, Gültigkeit des Grundgesetzes der BRD, Souveränität der BRD, und ja – auch des DFB.

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