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Die Himmelskoenigin Cover groß

Aus dem Vorwort:

Die Welt begegnet dem Phänomen von Erscheinungen und Botschaften der Heiligen Jungfrau Maria, Mutter Gottes des Christentums, mit einem breiten Spektrum an Reaktionen, das von demütiger und dankbarer Gläubigkeit ob höchster göttlicher Offenbarung über Skeptizismus bis zu agnostischem Zynismus reicht. Es gab sowohl von kirchlicher als auch von naturwissenschaftlicher Seite ernsthafte Untersuchungen der berühmtesten Vorkommnisse.

Mein Anliegen war jedoch nicht die Bestätigung oder Ablehnung eines dieser Standpunkte, sondern eine Betrachtung aus einer grundlegend anderen Perspektive, die diesem Phänomen sowohl Realität einräumt, als auch die wirkliche Beschaffenheit des sich darin Manifestierenden durchleuchtet und seine Identität zu ergründen sucht.

Was sich auf den ersten Blick wie ein religiöses Spezialthema ausnimmt, ist in seiner Bedeutung wesentlich weitreichender. Denn das faszinierende Phänomen der Marienerscheinungen ist weit über den christlich-religiösen Bereich hinaus die Widerspiegelung einer epochalen Zeitströmung, die sich im Ausdruck dieser Geschehnisse manifestiert. Deren Bedeutung anhand der Rhythmenlehre zu entschlüsseln war ein spannendes, intensives und aufwendiges Unternehmen! Wenn man sich die Mühe macht, den Deckel dieser Schatztruhe zu öffnen, erschließt sich die Kenntnis über die inneren Zusammenhänge einer maßgeblichen Entwicklung in Zeitgeist und Bewußtsein der westlichen Zivilisation der letzten zweihundert Jahre.

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Lebendig im Geist…


Nur das ist bildend, was dem Menschen zur Verwirklichung seines Wesens dient. Diese Kraft hat weder das bloße Lernen von außen her, noch die bloße Selbstbetrachtung von innen her, sondern nur der lebendige Akt, die schöpferische Antwort auf die Berührung mit dem Sein der Welt; denn erst in dieser Antwort findet der Mensch sich selbst zugleich mit dem Wesen des begegnenden Seins.

Walter F. Otto