Heute beschloß der Bundestag das umstrittene Gentechnik-Gesetz.

Dazu kurze Zitate aus einem Artikel in „Welt Online“ vom 20.01.2008:

„Ein völlig unbeeinflusstes Nebeneinander von Gen-Anbau und konventionellem Landbau ist also auf Dauer nicht möglich, weil sich Pflanzen langsam doch vermischen. Das weiß auch der Gesetzgeber. Daher hat die EU für die Kennzeichnungspflicht von Gen-Produkten eine Toleranz von 0,9 Prozent eingeräumt: Erst wenn ein Gen-Anteil von 0,9 Prozent am Gesamtprodukt überschritten wird, muss gekennzeichnet werden – Lebensmittel ebenso wie Futtermittel.“

„In rund 90 Prozent aller Futtermittel für Rinder, Schweine und Geflügel sind heute Gen-Anteile enthalten.“

„Auch Futterzusatzstoffe wie Enzyme und Vitamine werden mithilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt.“

Es wird Zeit, einen Blick auf Monsanto zu werfen.

MONSANTO – Alles andere als heilig

Wer auch nur weitläufig daran interessiert ist, was in dieser Welt vor sich geht, kommt nicht an diesem internationalen Konzern vorbei. Er ist das, was man einen Global Player nennt. Er ist zum Inbegriff für eine reale Bedrohung durch eine Entwicklung geworden, welche die Welt immer weiter ihrer Seele und ihres Geistes beraubt. Moderne Technik und Wissenschaft dienen nicht menschlichem Sein, sondern ausschließlich dem Macht- und Profitstreben von Einzelnen und von bestimmten übernationalen Oligarchien. Dieser Vorwurf des autonomen, durch keine anderen Überlegungen gemäßigten Profitstrebens, ist heute nahezu jeder wirtschaftlichen Tätigkeit zu machen. Wer als Unternehmer auch andere Kriterien einbezieht, wird belächelt und in diesem zähnebleckenden Grinsen gnadenlos und skrupellos übernommen, ausgebootet, zerstört.

Wir wissen, daß Moral die dem Menschen aus der Tierwelt überkommenen Herden- und Eigendurchsetzungsmuster nur dünn zu übertünchen vermag. Die vielbeschworene Vernunft ist dabei völlig wirkungslos. Sie ermöglicht dem Raubtier nur das individuelle Überleben. Es ist schließlich viel vernünftiger, sich der Gesetze zu bedienen, sie nach eigenem Willen zu schaffen, statt sie zu brechen.

In der besten aller Welten gäbe es keine Notwendigkeit einer Moral. Sie wäre ersetzt durch Geist und Bewußtsein, wie sie nur dem Menschen als Möglichkeit eignen. Doch nimmt der Mensch diese Möglichkeit nicht wahr. Unter diesen Umständen ist der Wegfall der Moral statt Befreiung des Individuums zu sein, das letztlich nur dem Willen des Himmels verpflichtet ist, gleichbedeutend mit dem Öffnen der Höllentore. Die Furcht vor Gott, vor einem gerechten Himmel, wurde dem Menschen durch die Aufklärung genommen. So wurde das in Zaum gehaltene Raubtier befreit, bevor der Mensch in ihm fertig war. Man könnte zur Auffassung gelangen, im Himmel hätte jemand Gentechnik gespielt…

Monsanto gehört zu jenen Gebilden, die ohne Sinn und Verstand die Entseelung und Entmenschlichung der Welt mit einer Zielstrebigkeit vorantreiben, die jeden entsetzen muß, der sich näher damit befaßt. Es scheint, daß die Wirklichkeit stets noch schrecklicher daherkommt und unsere Vorstellung gewohnheitsmäßig hinterher hinkt. Wer mehr über diesen Giganten wissen möchte, kann sich bei Wikipedia, bei Greenpeace, Telepolis und anderen kritisch-informierten Quellen kundig machen. In diesen Medien finden sich auch die Quellen für das hier über Monsanto Gesagte. Eine gute Zusammenfassung gibt z.B. der zutiefst erschütternde Bericht von Greenpeace über Monsantos Machtstrategien (2005) , der unmittelbar empfinden läßt, wie sehr hier der Zorn des Poseidon herausgefordert wird, bzw. der ausführliche Monsanto-Report von Greenpeace (pdf).

Es ist nicht weniger als das Monopol auf die gesamte Lebensmittelkette, das hier mit ungeheurer Macht angepeilt und in atemberaubender Geschwindigkeit realisiert wird. Die gentechnisch veränderte Saat (rund 90% (!) Marktanteil weltweit) dient dabei einzig dem Zweck, alle Landwirtschaft in Abhängigkeit zu bringen, genauso wie die Terminator-Technologie (schöönes Wort…), die sicherstellt, daß kein Bauer mehr wie seit Tausenden von Jahren sein Getreide zur Aussaat verwenden kann, sondern seine Aussaat jährlich neu beim Konzern kaufen muß. (Im Irak wurde den Bauern die Verwendung von Saatgut aus ganz normalen Ernten gesetzlich verboten. Ei, wer wird denn dabei gleich an eine lobbygesteuerte Marionettenregierung à la Bush denken?!) Bei so viel Gewinn können auch so unangenehme Ereignisse, wie die skandalöse Selbstmordreihe indischer Bauern, die solcherart in die Schuldenfalle getrieben, keinen Ausweg sahen, durchaus verschmerzt werden, und PR-technisch von Spitzenagenturen leicht wieder abgefangen werden.

Zum Saatgut, von dem Bauern mit Versprechungen von höheren Erträgen und weniger Kosten abhängig gemacht wurden, gehört dann im Doppelpack das Herbizid „Roundup“, gegen das die Pflanzen gentechnisch resistent gemacht wurden. In diesem „Rundumschlag“ wird effektiv gleich noch ein Markt einkassiert. Daß dieses Mittel hochgiftig ist und im Verdacht steht, an Tieren (und Menschen?) eine Fruchtbarkeitsschädigung hervorzurufen, läßt sich durch falsche gekaufte Gutachten und Einschüchterung von unabhängigen Wissenschaftlern kompensieren. Dabei entspricht die Realität nicht einmal den propagierten Verbesserungen für die Landwirte. Massiver Schädlingsbefall, erhöhter statt erniedrigter Herbizidverbrauch, Ausfall ganzer Ernten strafen die Versprechungen Lügen.

Denselben Zweck der Monopolisierung der gesamten Lebensmittelkette verfolgen auch die Strategien der selbstverständlich ganz unabsichtlichen massiven Kontaminierung konventioneller Anbauflächen mit genmanipulierten Pflanzensamen. So wird ein potentieller „Gegenmarkt“ auf einfachste und gemeinste Weise ausgeschaltet. Patente auf ganze natürliche Pflanzen und Tiere, wie z.B. Schweine sind dann nur noch ein konsequenter letzter Schritt auf diesem Weg. (Nein, das Patent auf Lebewesen hat nicht länger die Schöpfung oder gar der Schöpfer!) Weitere Methoden sind die klassische Aufkaufstrategie, Bestechung auf höchster Ebene, Medienzensur, Einschüchterung von Abhängigen und von ganzen Regionen, Überziehen aller Kritiker mit Klagen, die sich niemand leisten kann, und andere Existenzzerstörung auf mannigfaltige Weisen. Wenn dann, wie im Mittleren Westen der USA geschehen, Schweinezüchter ihre Existenz verlieren, weil ihre mit genverändertem und mit Roundup behandeltem Soja gefütterten Schweine sich nicht mehr vermehren, werden sie ihrem Ruin überlassen und, sollten sie sich öffentlich äußern, sogar noch mit Klagen überzogen.

Die Skandalchronik des Unternehmens ist auf das Engste mit den übelsten und giftigsten Substanzen verbunden: PCB, Dioxin, Agent Orange, rBST (Rinderwachstumshormon zur Milchertragssteigerung).

ENDLICH ZUM HOROSKOP

Aber welchen inhaltlichen Aufschluß kann nun das Horoskop geben? Welche Prinzipien werden verletzt und funktionalisiert? Ohne weitläufigen Mangel an Bewußtsein hätte ein solche Ungetüm schließlich niemals entstehen können.

MONSANTO-Gruendung-Sonne-am-MC

Monsanto, Gründung am 29.11.1901 in St. Louis, USA – Sonne am MC

Verbund Schütze-Skorpion-Waage von IV nach III:

Eine Fügung nach der vom Himmel vorgesehenen Gestalt (oder eben deren Verneinung) kommt in die Zeit und ihr Bewußtsein. Eine dem Potential nach prophetische Vision wird zum Bild des verneinten Himmels, zur Prophetie der Hölle. Betrachten wir den Verbund genauer:

Schütze von 11 nach 10 nach 9 mit Jupiter in 11:

Ursprüngliches soll eine neue Fügung der Gestalt erhalten, die sogleich weiter in die Zeit gefügt wird. Zielrichtung sind immer neue Zusammenfügungen von Ursrpünglichem.

Der Verbund beginnt im 11. Haus, in dem sich auch noch ein Großteil des Steinbocks findet. Abgesehen davon, daß es sich um die Neufügung eines Unternehmens handelt, bezeichnet m.E. das Ursprünglich-Gestalthafte hier auch die Ausgangsstoffe und Lebewesen, wie sie sowohl in der Chemie als auch in der Gentechnik als „Grundstoffe“ vorliegen. Sie bekommen in 10 eine neue Fügung der Gestalt.

Hier entsteht das Hauptproblem: Wie kann etwas vor der Zeit bereits gefügt werden? Eigentlich doch nur, indem die vom Himmel vorgesehenen Gestalt ausgelassen wird und bestimmungslos mit Hilfe von Technik nach bestimmten Vorstellungen zusammengeschustert wird. Das heißt, alles deutet auf eine Fertigung hin. Natürlich soll damit nicht jeder Schütze-MC diffamiert werden. Eine nicht verdrängende und funktionalisierende Umsetzung dieser Struktur würde z.B. darin bestehen, eine vom Prinzip inspirierte Anschauung bildhaft in die Zeit zu fügen, quasi zu verkünden.

Die Jupiter-Saturn-Konjunktion in 11 bestätigt diesen Gedanken. Die vom Himmel verliehene Gestalt wird der neuen Fügung untergeordnet. Das, was hier in die Zeit gefügt wird, kann nicht nach der Vorgabe des Himmels gestalthaft das Leben befruchten und in ihm wachsen. Weder Chemiestoffe tun das, noch das mit Terminator-Technologie hergestellte sterile Saatgut. Es trägt keine lebensfähigen Früchte. Der Gedanke an die unfruchtbaren Schweine, die mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert wurden, drängt sich unmittelbar auf.

Auch die Opposition des Ju-Sa zu Pluto in 4 bestärkt den Gedanken der Fertigung. Es handelt sich um Fügungen nach der Vorstellung. Diese Fügungen besetzen das Leben. Es wird von Chemie und Gentechnik bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

Jupiter-Uranus wiederholt das Thema der neuen Fügung und spricht von glücklichen Fügungen und Erfindungen. Ja, wo der Saturn dabei bleibt, das ist die große Frage. Mit der Bestimmung der Gestalt durch den Himmel hat man es hier nicht so. Dafür wird man nach Ju-Ur-Art berühmt.

Daß bei der Neufügung von Ursprünglichem der Ursprung in Wirklichkeit verneint wird, zeigt sich zudem im Uranus-Pluto.

Da somit in der Folge auch die Grenze der Gestalt, die von außerhalb der Zeit vorgegeben ist, verletzt wird, handelt es sich außerdem um Saturn-Uranus und als Ausdruck vollzogener Verneinung an der Grenze zur Gegenwart auch um Saturn-Pluto. Die Bestimmung ist verneint und wird als solche mit Saturn-Jupiter in 11 neu gefügt. Immer wieder neu gefügt. Der Verbundanführer besteht auf auf diesem geschlossenen Kreis von gestaltloser Neufügung in Form von immer neuen Erfindungen.

Die Sonne im Schützen betont die Fügung in diesem Verbund. Alles, was in die Zeit geworfen wird, muß von Jupiter gefügt werden. Ob es uns als Gegenwart mit dem Himmel verbinden wird oder nur totes Saatgut für die Seele sein wird, ist hier schon entschieden. Jupiter hat keinen Einfluß mehr darauf.

Sonne-Venus verschärft den Gedanken an die vollzogene Verneinung des Ursprungs (So-Ve als irdische Auswirkung des Pl-Ur). Die Gestalt der Gegenwart nach ihrer Bestimmung (Venus im Steinbock) ist in 12 verloren und untergegangen. Aphrodite ist zu Hause geblieben.

Skorpion von 9 nach 8 mit Pluto in 4:

Es geht nun um die Durchführung dieser vorstellungsbezogenen Neufügung, die den Ursprung der Gestalt und die Bestimmung der Grenzen der Gestalt außer acht läßt. Dies geschieht von 9 nach 8, indem diese Fügung nach der Vorstellung eine zu vervielfältigende Struktur vorgibt, die als Pluto in 4 im Zwilling das Leben prägt und dieses als technische Besetzung von Leben und Erlebniswelt verneint.

Merkur im Skorpion bestätigt den Charakter der technischen (Ver-)Fügung des Lebens, indem der Herrscher von 4 in 9 selbst wiederum zur Anschauung der Zeit wird.

Waage von 8 nach 7 mit Venus in 12:

Der gefertigte Strukturstempel kontrolliert die Gegenwart durch den Untergang der Gestalt der Zeit der Gegenwart. Übrig bleibt ein Zeit(un)geist, der zur ideologisch verbrämten Anschauung einer technisierten Welt wird. Die Venus in 12 wird von Saturn beherrscht, der sich mit dem Verbundanführer Jupiter zusammentut und den Untergang der Gestalt der Zeit immer wieder neu fügt. Nahezu ein teuflisches Perpetuum mobile.

In Opposition zur Venus dieses Sonne-Venus steht der Mond in 6 auf 28 Krebs. Hier haben wir einen weiteren Schlüsselaspekt.

So-Ve ist die Folge von Ur-Pl in realer Erscheinung und Leben, also ursprungslose Nichtgestalt. Ganz nebenbei auch die gehemmte Zellteilung. Die Mehrzahl aller Fälle siamesischer Zwillingspaare, deren Horoskop ich gesehen habe, teilt sich u.a. auch einen So-Ve-Aspekt. Die Information für die reale Abgrenzung der Gestalt kommt nicht im 2. Haus der Figuration an. Die übelsten Stoffe, die Monsanto hergestellt hat, waren PCP und Dioxin (Agent Orange), Roundup und rBST. Sie führen ausnahmslos zu Fruchtschädigung oder Verminderung der Fruchtbarkeit an sich.

Die Verbindung zum Mond im 6. Haus ist der Schlüssel für den Zusammenhang mit der Nahrungsmittelindustrie, die Monsanto als Monopolist zu beherrschen trachtet. Mond steht an sich schon für die Nahrungsaufnahme, sowohl körperlich als auch seelisch. Auch das 6. Haus deutet auf den Verwertungsprozeß der Nahrung hin. Es ist also das nicht mehr lebenstaugliche, nicht mehr lebensbefördernde Essen, das wir nach Vorstellung dieser Macht möglichst lückenlos und ohne Ausnahmen zu uns nehmen sollen. Auf dem GSP von 28 Krebs (Mars-Pluto) spielt der freie Wille dabei keine Rolle. Die Erscheinung des Verdrängten soll alle Konsumenten zu zwangsweisen Essern des Ursprungslosen unterwerfen.

Daß das Leben mitsamt seinem Immunsystem dabei aufgehoben wird, zeigt Neptun an der Spitze des 5. Hauses in Opposition zu Mars in 11. Mars-Neptun wird dabei zu Mars-Pluto.

Die Finalität

von Schütze Haus 10 mit Jupiter-Saturn-Uranus-Pluto entspricht dann auch dem im Verbundanfang Besprochenen als Wirkung über die Zeit hinaus. Eine kleine Firma, gegründet mit 5.000 Dollar geliehenem Startkapital wird zum multinationalen Konzern, der das Leben gefangen hält.

EINE GRÜNDERGESCHICHTE

Der Gründer des heutigen Konzernimperiums, John Francis Queeny, geb. am 17.08.1859 in Chicago, Illinois in den USA genoß gerade einmal sechs Jahre Schulausbildung. Mehr war dem ältesten von fünf Kindern nicht gegönnt. Denn seine Familie kam zwar gut zurecht, aber nach dem Großen Feuer von Chicago im Jahre 1871 konnte sich seine Familie keine weitere Schulbildung für ihn leisten. Als Zwölfjähriger mußte er in der vom Feuer verwüsteten Stadt nach Arbeit suchen und fand sich schließlich als Bürojunge in einem Medikamentengroßhandel wieder. Von zu Hause an harte Arbeit gewöhnt, stieg er schnell zum Lieferjungen auf. 1891 zog er dann als Angestellter der Fa. Meyer Brothers Drug Company nach St. Louis. Wenig später heiratete er Olga Monsanto, nach deren Mädchennamen er seine später gegründete Firma benennen sollte.

Zunächst erlebte er jedoch eine Niederlage. Seine erste Fabrik, eine Sulfurraffinerie, brannte im Jahre 1899 gleich am ersten Tag ihres Betriebes ab. Am 29. November 1901 wurde schließlich die Gründungsurkunde für das Chemieunternehmen Monsanto Chemical Works ausgestellt. Das geliehene Startkapital betrug 5.000 US$.

Die Geschäftsidee des Unternehmens bestand in der Produktion von Saccharin, auf welches Deutschland bis dahin ein Monopol gehalten hatte. Saccharin war das Hauptprodukt der Firma. Die gesamten Jahresproduktionen von 1903 und 1905 gingen an eine junge Firma in Georgia namens Coca-Cola. Wenig später wurde die Herstellung auf andere chemische Produkte wie synthetisch hergestelltes Vanillin und Koffein ausgedehnt, ab 1917 produzierte man auch Aspirin. Als Zucker während des 1. Weltkriegs knapp wurde und der Zuckerersatz Saccharin allgemeine Verbreitung fand, erlebte das Unternehmen einen raschen Aufstieg. 1927 beschäftigte die Firma bereits über 2000 Angestellte und betrieb Büros im ganzen Land und in England.

1928 wurde sein Sohn Edgar Queeny Präsident des Unternehmens. Unter ihm wurde es ein weltumspannendes Unternehmen mit vielen Geschäftszweigen, vornehmlich durch diverse Aufkäufe. So stieg es in den 30er Jahren des 20. Jh. auch in das Plastikgeschäft ein.
Während des 2. Weltkriegs war Monsanto intensiv am Bau der ersten Atombombe für das Manhattan Projekt beteiligt, und zwar über das sogenannte Dayton Projekt, dem Charlie Thomas vorstand (Thomas & Hochwalt Laboratories), der damals Direktor von Monsantos zentraler Forschungsabteilung war und später Präsident von Monsanto wurde. Außerdem betrieb Monsanto bis in die späten 80er Jahre für die amerikanische Bundesregierung in Miamisburg, ebenfalls in Ohio, eine Nukleareinrichtung namens Mound Projekt. 1967 startete Monsanto ein Joint Venture mit IG Farben. Gleich und gleich gesellt sich gern.

Atombomben, künstliche Nahrungsmittel, Kunstfasern, Acrylfasern, synthetische Aromen, künstliche Düngemittel – es gibt anscheinend nichts auch nur annähernd Lebensfeindliches, das nicht irgendwann direkt oder indirekt zum Geschäftsfeld dieser Firma gehörte. So geschah es 1982 auch in den Laboren von Monsanto, daß zum ersten Mal eine Pflanzenzelle genetisch verändert wurde.

Monsanto ist heute nur noch der Name für den Agrarzweig. Ein multinationaler Gigant, wie wir wissen, dessen Ziel die absolute Kontrolle über die Lebensmittelkette ist, vom sterilen Samen über das patentierte Schwein bis zum künstlichen Aroma. Doch längst wurden andere Giganten unter anderen Namen von ihm abgespalten, Chemieriesen und Pharmazieriesen, geschmiedet mit dem Ziel der absoluten Kontrolle in den jeweiligen Feldern. Man kann nicht paranoid genug sein, um sich überhaupt vorstellen zu können, welche Macht sich hier unter den Namen von diversen Konzerngiganten zusammengeballt hat. Hier scheint das Konzept der Weltregierung durch einige wenige Konzerne nur formal noch nicht umgesetzt.

Es ist aber kein Zufall, daß der Gründungsname Monsanto dem Agrarzweig erhalten blieb. Ich erinnere an das Monsanto-Horoskop weiter oben, speziell an Mond in Haus 6 auf 28 Krebs in Opposition zur Venus in 12 mit ihrem Aspekt zur Sonne. Schon das allererste Produkt, zu dessen Herstellung die Firma gegründet wurde, Saccharin, ist Ausdruck dieser Konstellation. Ein Venus-Mond-Schlüssel ist meiner Erfahrung nach: Objekt der Begierde. Zucker ist DAS Nahrungsmittel. Zucker ist im Blut sofort verfügbar, es ist die Form, in welche Kohlenhydrate überführt werden müssen, um vom Organismus genutzt werden zu können. Zucker ist DAS archetypische Nahrungsmittel. Kinder lieben Zucker. Es ist ihr Objekt der Begierde. Mit Zucker tröstet man sich, wenn eigentlich die Seele Nahrung braucht. Isolierter Zucker ist schon Täuschobjekt genug. Und nun kommt das chemische Saccharin und gaukelt dem Organismus Zucker vor. Und es kommt synthetische Vanille und Koffein, und heute auch Kunstaromen, mit denen dem Organismus nahezu alles vorgegaukelt werden kann, nicht nur Geschmacksillusionen, sondern z.B. auch Temperaturillusionen – gar nicht ungefährlich bei etwas Phantasie. Aber das ist ja die Atombombe auch nicht. Unsere Empfindung (Mond) und unser Immunsystem (Mars-Neptun), also unsere Identitätsüberwacher von Persona und Seele, sie werden getäuscht und geschädigt. Und dann wird unser Organismus auch noch mit gentechnisch veränderter Nahrung konfrontiert, die keine Teilungspotenz und damit keine Wachstumspotenz mehr hat, oder aber eine zerstörerische wie im Falle von Krebs.

Jetzt sind wir bereit, uns das Horoskop des Gründers dieser Ausgeburt des Bösen anzusehen. Wie immer wird es harmlos zugehen.

John-F-Queeny-Sonne-am-MC

John Francis Queeny, geb. am 17.08.1859 in Chicago, Illinois, USA – Sonne am MC

Auch wenn keine Geburtszeit zur Verfügung steht, so gibt uns das Sonne-am-MC-Horoskop gute Auskünfte.

Der Verbund Krebs-Löwe-Jungfrau startet mit Krebs im 8. Haus. Das hat sich meiner Erfahrung nach nahezu als eine Standardstruktur für Gentechnologie herausgestellt. Gene als Prägestempel und Strukturanweisung für individuelles Leben. Sie sind die Träger der ererbten Bilder der Erfahrung. Hier ist es ein Mond-Jupiter-Quadrat von 8 zu 5, das die Fügung in der Struktur von Lebendigem direkt mit dem Leben im II. Quadranten verbindet.

John F. Queenys Horoskopstruktur ist weit über sein Leben hinaus in den Tätigkeitsfeldern der von ihm gegründeten Firma auch heute präsent und wirksam. Das ist an sich schon sehr bemerkenswert. Daß dieses Mond-Jupiter-Quadrat tatsächlich die entscheidende Ausgangskonstellation ist, auf der das Unternehmen Monsanto gebaut ist, erschließt sich aus der Tatsache, daß die Jupiter-Saturn-Konjunktion der Gründung (wir erinnern uns, Verbundanführer im 11. Haus) in Opposition zum Geburtsjupiter von Queeny steht. Der funktionalisierte Fügungszwang des Unternehmens bedient seine Jupiter-Mond-Sperre.

Jupiter-Mond ist zwar einerseits die Schwangerschaft, die Fügung der Gestalt als Wachsendes im Beginn des Lebens, aber es kennzeichnet auch die Störung dieses Prozesses, ebenso wie eine Empfindungssperre. Der Aspekt taucht verdächtig oft bei künstlicher Zeugung auf und fügt meist einen Ursprung nach der Vorstellung, wie z.B. bei einer In-vitro-Zeugung.

In der Durchführung begegnet uns nun einiges, das in Struktur und Strategien des Monsanto-Konzerns wiedergefunden werden kann. An die Sonne gebunden finden sich Mars-Venus-Pluto-Saturn. Mars-Pluto entspricht durchaus der brutalen Unterwerfung des Eigenständigen unter die Leitwerte des Kollektivs in seinem Verdrängungshabitus. Pluto-Venus bestätigt dies. Auch jetzt, da ich dies schreibe, steht der Mars gegen Venus-Pluto.

Jegliche Unterwerfung ist gegen die Bestimmung. Dies drückt sich hier in Mars-Saturn und Saturn-Pluto aus. Mars läßt sich gegen die Bestimmung vereinnahmen und führt so zur verneinten und verdrängten Bestimmung. Venus-Saturn spricht von der sozialen „Integration“ des Individuums, die als Zwang auftritt, moralisch gerechtfertigt.

Wir ahnen, daß John F. Queeny einem Kollektiv entstammt, das mit allerlei plausiblen Gründen seinen Weg schon früh verhindert und ihn in die Pflicht genommen hat. Gleiches geschieht heute im Umfeld des Konzerns. Die Gentechnik dient ja einzig der Gesundheit des Menschen und wird die Armut der Welt besiegen. Das ist der Rhythmus, bei dem jeder mit muß. Wenn nicht freiwillig, dann als Unterworfener. Ein Bauer kann kein Bauer mehr sein. Er ist gezwungen, sterile Saat zu produzieren und so seiner Bestimmung Hohn zu sprechen.

Durch Übertragung besteht auch Sonne-Pluto. Queeny war ein echter Boss. Und sein Unternehmen trägt als seine Schöpfung die Vergötterung bereits in sich. Das Subjekt erhebt sich über den Himmel. Da ist Gentechnik als Realisierung der über das Leben dominierenden Vorstellung nur konsequent. Mit Pluto auf 10 Stier ist sein Unternehmen Branchenführer.

Merkur-Uranus-Jupiter verbindet das Ergebnis des Verbunds mit seinem Anfang. Neue Erfindungen, Fügungen im Bereich des Lebendigen, äußerst umstritten. Das alles gilt für sein Unternehmen heute noch mehr als für seine Person, deren Horoskop es ja ist. Obwohl dieses Weiterwirken eines Horoskops, dessen „Eigner“ längst verstorben ist, öfter beobachtbar ist, bleibt es verblüffend.

Der heutige Ausdruck, bzw. die Form der Erscheinung des verdrängten Lebens, ist in seiner derzeitigen Spitze gentechnisch verändertes Saatgut und die Patentierung von gentechnisch manipulierten Lebewesen. Vielleicht entspricht das staatliche Placet, das eine Patentierung ja immer darstellt, als Absegnung dieser „Gattungsneufügungen“ (Jupiter-Uranus im Steinbock und Schützen in 11 und 10) tatsächlich Jupiter-Saturn. Die Absegnung durch die falsche Autorität. Das ist „Amtsanmaßung“ der besonderen Art – der Staat maßt sich an, Gott zu sein und Patente auf Lebewesen „abzusegnen“. Den IV. Quadranten, also den Himmel, patentieren zu wollen, egal in welchem Zusammenhang und in welcher Form, ist glatte BLASPHEMIE.

Zum Abschluß noch ein Blick auf die derzeitigen Transite zum Gründungshoroskop. Wenn ich schon darüber schreibe, müßte es doch aktuelle Momente dazu geben. Und siehe da:

Pluto steht in Opposition zum Neptun an der Spitze des 5. Hauses. Pluto-Venus-Mars. Ab morgen sogar im Steinbock, kardinal auf 0 Steinbock gegen die Auflösung des Lebens von Neptun auf 0 Krebs.

Das Böse unter einem seiner vielen Namen zu nennen, Monsanto, paßt also in die Zeit. Ja, da ist noch mehr. Neptun steht exakt auf dem Aszendenten des Monsanto-Horoskops, Neptun-Merkur. Sag die Wahrheit über Monsanto. Ich hoffe doch sehr, daß das noch andere tun.

Quellen zur Geschichte Monsantos (mit detaillierten Quellennachweisen), beide in Englisch:
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Monsanto
http://en.wikipedia.org/wiki/Monsanto

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