Siehe auch den Beginn

Svalbard Global Seed Vault Teil 1 – Immer wieder DeKalb – der Weg zurück führt zu einem alten Bekannten (Monsanto)

und den Mittelteil

Svalbard Global Seed Vault Teil 2 – Ein junger Mann läuft Amok, was hat das mit DeKalb zu tun?

Nun zeichne ich einen weiten Bogen, der zunächst überraschend scheinen mag. Letztendlich wird sich jedoch die unselige Folgerichtigkeit, aus der sich dieser Bogen der Geschichte mit seinen grauenerregenden Aktivitäten selbst gespannt hat, nur zu klar sein.

Wir wenden uns einem Ereignis zu, dessen Bedeutungseinbettung sich nicht unmittelbar erschließt. Ich fand jedoch, daß die Meldung interessante Empfindungen hervorruft, feine kleine Fragezeichen sozusagen.

Svalbard Global Seed Vault – inoffiziell „Doomsday Vault“ („Tresor des Jüngsten Gerichts“) genannt

Am 26. Februar diesen Jahres wurde im hohen Norden Norwegens auf der arktischen Insel Spitzbergen ein von langer Hand geplantes Projekt, im Verhältnis zu seiner Bedeutung, doch recht sang- und klanglos – wie heißt es so schön – seiner Bestimmung übergeben. Ja, wenn das so einfach wäre…

Kaum der fast viermonatigen Polarnacht entronnen, die auf dieser Forschungsinsel des zu Norwegen gehörenden arktischen Svalbard-Archipels herrscht, wurde im kleinen erlauchten Kreis von dick in ihre Anoraks eingepackten internationalen Politikern und ausgesuchten Journalisten ein Haus eröffnet. Kein normales Haus, keine Schule, kein Kindergarten, kein Gemeindehaus, kein neuer Flugplatz, nein, es handelt sich um ein ganz besonderes Haus, das auf dieser einsamen Insel gebaut wurde. Es wird nicht viele Menschen anziehen, wie es Häuser sonst tun. Denn es ist unterirdisch und soll langfristig ohne Personal auskommen und sozusagen ferngewartet werden. Nun ja, es ist eben nur ein Lagerhaus, allerdings auch kein gewöhnliches. Denn es liegt ja nicht nur im Ewigen Eis (wie lange wohl ist ewig noch ewig?), sondern auch noch unterirdisch.

Und die Lagerware in diesem Bunker? Es handelt sich um Pflanzensamen aus aller Welt. Obwohl schon an vielen Orten der Welt große Pflanzensamenbanken existieren, sollte hier ein Art gesamte Arche Noah für die Pflanzen der Erde entstehen, ein großes internationales Projekt mit dem finalen Zweck der Rettung der Menschheit im Eventualfall einer weltumspannenden Katastrophe.

Für diesen Fall der Fälle soll die Grundlage der Menschheitsernährung gesichert werden, indem von allen Nutzpflanzen, zum allergrößten Teil jedoch von Nahrungspflanzen, Samen konserviert werden, z.B. die Samen von 10.000 Sorten Reis.

Ein gigantomanischer Panzerschrank im Eis als moderne Arche Noah

Der bunkerähnliche Bau ragt 120 Meter in einen alten Kohleschacht und ist so mit zwei Meter dickem Stahlbeton gepanzert, daß er sowohl einen Flugzeugabsturz, als auch auch einen Atomkrieg unbeschadet überstehen soll. Die tiefgefrorenen Samen werden kontinuierlich auf einer Temperatur von -18° C gehalten. Sollte die Kühlung jemals ausfallen, so springt der Permafrost ein und verhindert ein Auftauen. Manche Samen sollen auf diese Weise 10.000 Jahre ihre Keimkraft behalten. Samen, die früher den Geist aufgeben, werden rechtzeitig ausgetauscht. (Medienbericht zur Projekteröffnung z.B. hier.)

Sein und Schein – Vom ewigen Mäntelchen des Guten – oder auch: Vom Wolf im Schafspelz

Soweit das Konzept. Es muß sich schon um ein sehr großes Grauen handeln, für das hier vorausgeplant wird, wenn man davon ausgeht, daß im Erlebnisfall nirgendwo auf der Erde noch brauchbare Samen für Nahrungspflanzen existieren werden.

Gleich hier muß ich nachhaken. Solche Dinge fallen mir einfach auf. Weshalb werden nur Nutzpflanzen, vornehmlich Nahrungspflanzen bewahrt? Und wenn es nach einer Katastrophe keine Pflanzensamen mehr gibt, wie soll man sich den Zustand des Bodens vorstellen, in den man diese Samen wieder einpflanzen soll, und wie gesund die überlebenden Menschen, die von diesen dann ernährt werden sollen? Wie hat man sich eine Katastrophe vorzustellen, für die dieses Vorgehen einen Sinn erkennen läßt? Das stimmt doch leicht nachdenklich. Und was sagt überhaupt das Horoskop dazu?

Wir können ja ganz unbefangen das Horoskop zu Rate ziehen. Denn obschon die Häuserverteilung in so extremen Breiten etwas gewöhnungsbedürftig erscheint, kann es doch Aufschluß geben.

Svalbard-Global-Seed-Vault-Eroeffnung

Svalbard Global Seed Vault, feierliche Eröffnung am 26.02.2008, 10:30h MEZ

Der Zeitpunkt ist der geplante Beginn der feierlichen Eröffnungszeremonie, demzufolge die Gäste in den Tunnel gehen und Samenproben an das Personal übergeben. Die Schlüsselübergabe an den norwegischen Präsidenten war dann für 10:54h geplant. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, daß der penible Zeitplan nicht eingehalten wurde.

Der Sonnenverbund reicht vom I. über den IV. bis in den III. Quadranten. Mit Fische-Wassermann-Steinbock geht es dabei durchaus um Prinzipielles und Zeitloses. Bei diesem Verbund mit der Quadrantenlage I-IV geht es eigentlich immer um das hinter der Erscheinung stehende, das Hintergründige der Erscheinungsformen. Das kann man hier sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinne verstehen.

Thema ist das zeitlose Prinzip der Erscheinung, und zwar genauer gesagt, um den Hintergrund des Ursprungs der Erscheinung. Uranus steht nämlich in den Fischen in Haus 1. Uranus als konkrete Erscheinung ist auch der Same. Es geht also um eine Rückführung der Erscheinung in ihre Potentialität. Sie sind nicht auf die Erde gefallen und sind nicht, je nach ihrer Bestimmung entweder auf fruchtbaren Boden gefallen und aufgegangen, oder vom Winde ohne Aussicht auf Entfaltung verweht verrottet und wieder zu Erde geworden. Nein, sie gelangen in die Verborgenheit des 12. Hauses, warten tiefgefroren in einem gigantischen dunklen Eisschrank auf eine künftige Entfaltung ihrer Potentialität.

Neptun in 11 ist noch ganz zuversichtlich, daß ein neuer Ursprung nach dem Prinzip in einer Zukunft bevorsteht. Doch der Spiegelpunkt zum Mond stellt Bedingungen. Das Wachstum ins Leben, das der Mond für das Prinzip des Neptuns übernehmen soll, ist nur als Skorpion-Plan in Haus 8 vorhanden. Dort verweilt der Mond außerhalb der Gegenwart, das Potential ist Plan geworden, der Ursprung hat keine Gegenwart gefunden und weilt solange als potentielles Leben von tiefgefrorenen Genen in tiefgefrorenen Samen im Hades. Mond oder Krebs in 8 hat oft mit Fragen der Gene zu tun. Im 8. Haus liegt der Plan für die kommenden Gegenwarten des Lebendigen. Mit Mond ist auch die Beziehung zur Nahrung hergestellt.

Die Sonne-Saturn-Opposition von den Fischen in 1 zur Jungfrau in 7 spricht vom Zeitgeist, der das zeitlose Prinzip nutzbar machen will.

Wassermann beherrscht den gesamten Weg von Haus 12, durch die Häuser 11 und 10 bis ins 9. Haus und sein Planet Uranus steht selbst wieder im 1. Haus. Die Potentialität des neuen Ursprungs als Plan für die Zukunft wird im 1. Haus konkret als Samen eingefroren.

Mit diesem Schritt hat Uranus den Weg zu Saturn natürlich verloren. Die untere Ausübung der gestörten Uranus-Saturn-Werdung leuchtet uns am MC als Merkur-Venus entgegen. Die Gegenwart des Ursprünglichen ist in dieser Durchführung aufgehoben und stellt zugleich die Finalität dar. Im 10. Haus wird aus dem Ursprung des Prinzips die Grenze der Gestalt bestimmt.

Das Horoskop zeigt meines Erachtens, daß das Ursprüngliche seine Gestalt bereits nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form hat. Das scheint im ersten Moment nicht plausibel, da es ja noch in genetischer Form vorliegt und ja gerade konserviert werden soll. Doch erkennt man beim Nachdenken, daß die Gestalten von ganzen Gattungen tatsächlich bereits verändert ist, vielleicht nicht die potentielle Gestalt der dort lagernden Samenkörner, aber doch die vieler auf der Erde wachsender Gattungen. Wodurch? Durch Züchtung, Kreuzungen und genetische Manipulation!

Jetzt erahnen wir, daß wir immer noch derselben Story folgen, deren Faden wir in DeKalb aufgenommen haben. Nun ist auch vollkommen einsichtig, weshalb diese Merkur-Venus-Konjunktion auf 10°Wassermann (Sonne-Pluto) liegt. Der verlorene Weg vom Ursprung zur Bestimmung der Gestalt beruht auf Sonne-Pluto. Die Vorstellung und planvolle Machtausübung dominiert das Leben und stört die Gestaltwerdung des ursprünglich Vorgesehenen.

Auch Mond-Venus läßt wissen, daß durch diese einfallsreiche Erfindung (Ju-Ur als Ausgangsproblem) die fehlende Bestimmung konkret wird. Samen sind nun mal nicht dazu bestimmt, tiefgefroren in einem Bunker tief unter der Erde zu liegen und nicht nach der vorgesehenen Wartezeit zu keimen.

Der Himmel hat es sich gefallen lassen, daß die Menschen zum Ackerbau übergegangen sind, und die Saat nicht mehr dem Wind des Uranus nacheilt, um ihre Bestimmung zu finden, sondern gehortet und dann nach Menschenplan ausgesät wird. Doch wurden hierbei nicht die Grenzen der Gattungsgestalt überschritten, denn auf diese Weise sind Samen nur solange lebensfähig, wie es ihre Gestalt zuläßt.

Tiefgefrorenes führt uns am Ursprung vorbei, der Himmel muß sich jedes Mal etwas ausdenken, um die Schöpfung wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Was stellt die tiefgefrorene Nahrung mit der Zeit an? Hortet sie diese? Verlieren wir gar Zeit, wenn wir Tiefgefrorenes essen? Eine Zeit ohne Geschehen ist Verdrängtes und kommt normalerweise als Verneinung wieder in die Zeit. Verursachen wir mit unserer Tiefkühlkost gar Naturkatastrophen? Man kann ob solcher Fragen spekulieren, spintisieren. Sie sind hier nicht ganz ernst gemeint. Dennoch, so absurd, wie sei scheinen, sind die Gedanken allemal nicht.

Das Ergebnis des Steinbocks beinhaltet Jupiter, der im 9. Haus diese Bestimmungslosigkeit international und äußerst großzügig zusammenfügt. Jupiter-like gab der größte Spender 25 Millionen Euro für die Konservierung von 2,25 Milliarden Samen von 4,5 Millionen Spezies aus aller Welt.

Der Clou im Ergebnis ist jedoch Pluto auf 0°Steinbock mit seiner scharfen Opposition zu Mars. Mit Pluto auf 0°Steinbock geht es unter anderem um die gespeicherte Gattungsgestalt, das habe ich bereits früher gesagt. Hier findet die endgültige Unterwerfung des Himmels statt, indem das Geschenk des Ursprungs in die Zeit zugunsten der Verfolgung anderer Ziele verworfen wird. Da diese scheinbare Unterwerfung des Himmels nur illusionär sein kann, werden seine Kreaturen unterworfen, Mensch, Tier, Pflanze, Mineral. Das gesamte Angesicht der Erde untersteht dem Gegenwillen. Es ist eine Kriegskonstellation. Sie wird das hervorrufen, dessen Folgen sie vorgeblich abmildern soll. Kriegstreiber sind es, die dieses scheinbar vornehme und edle Unterfangen geplant und durchgeführt haben.

Die Zusammenhänge, die es dazu zu erfahren gibt, haben mir erneut einen Schock versetzt. So herrlich die Schöpfung ist, so gemein sind ihre Kreaturen, die sich als Krone der Schöpfung bezeichnen. Die edlen Spender und ihre Motive

Meine unbedingte Empfehlung an dieser Stelle: ein äußerst erhellender Artikel von F. William Engdahl, hier in seiner deutschen Version. Die englische Originalversion „Doomsday Seed Vault“ in the Arctic – Bill Gates, Rockefeller and the GMO giants know something we don’t ist ebenfalls online verfügbar.

Ich hielte es für sehr sinnvoll, den Artikel jetzt zu lesen, da er für das Verständnis der von mir beschriebenen Zusammenhänge äußerst hilfreich ist und ich keinen Sinn darin erkennen kann, die Recherche eines anderen nachzuerzählen. Diese fünfzehn Seiten eröffnen einen Blickwinkel, der von jeder offiziellen Presse systematisch durch Unterdrückung ausgeklammert wird. Er enthält sehr interessante Informationen über die Beteiligung an diesem Samenbankprojekt, insbesondere über die Verflechtung von Personen, Organisationen und Verbänden, die, ihren edlen Namensgebungen spottend, schon früher sehr erfolgreich als Hauptakteure an der Unterwerfung der Dritten Welt gearbeitet haben. Die Verflechtung der Beteiligten läßt über deren strategische Projekte in der Vergangenheit durchaus Rückschlüsse auf mögliche tatsächliche Motive – jenseits der philantropischen Mäntelchen – für dieses seltsame Projekt zu.

Die Informationen sind oft erschütternd. Es ist sicherlich ungeheuerlich, von Eugenikprogrammen zu erfahren, die von den reichsten Clans dieser Welt völlig unbehelligt verfolgt werden, um sich langfristig ungewollter Rassen zu entledigen. Die Methoden dafür reichen von in der Vergangenheit bereits angewandten haarsträubenden abortionsfördernden Impfungen für Frauen in Entwicklungsländern, natürlich ohne deren Wissen, bis hin zu bereits vorhandenen Patenten von GMOs (zur Erinnerung: Genetically Modified Organisms, = Genetisch veränderte Organismen), die in der Lage sind, beliebige Gesellschaften oder Rassen, gegebenenfalls natürlich auch ohne deren Wissen, über die Ernährung unfruchtbar zu machen. Dies ist wie gesagt nicht Science Fiction, sondern Realität der Jetztzeit.

Da scheint die einfache Methode der Kontrolle über die Nahrung mittels Erzeugung vollständiger Abhängigkeit infolge saatbegrenzender Hybride und der Terminator-Technologie vergleichsweise simpel und nicht sehr subtil. Die Erpressungsmöglichkeiten einiger weniger Großkonzerne und der ihnen zugehörigen Regierungen sind durch die Entwicklungen, die heute schon einsatzfähig sind, und die, die sich noch in Entwicklung und Planung befinden, nahezu unbegrenzt. Wenn diese Machtkonglomerate erst alle Kontinente in ihre Abhängigkeit gebracht haben werden – in Afrika ist dieser Prozeß in einer zweiten Welle nach der früheren „Grünen Revolution“ gerade voll im Gange – dann wird es auch ein Leichtes sein, jedes Volk, jedes Regime in die Knie zu zwingen. Wenn die Bereitschaft zu mißbräuchlicher und skrupelloser Anwendung der Macht über die Nahrung eines Staates oder einer Region vorhanden ist, wird es keine Probleme bereiten, jeden willfährig machen. Das Erpressungspotential steht dem von Nuklearwaffen in nichts nach, ist vielleicht sogar noch effektiver. Und die alten und neuen Eugeniker träumen sicherlich davon, solche Möglichkeiten endlich zum Zwecke der Reduzierung der Menschheit einsetzen zu können. Es bedarf sicherlich keiner großen Spekulation, um zu wissen, welche Staaten und welche Rasse in diesem Konzept übrig bleiben und die Welt nach ihren Vorstellungen neu ordnen sollen. Und schließlich lassen die entwickelten GMOs auch jede Option für biologische Kriegsführung. An Begründungen und Rechtfertigungen würde es bei solchem Machtmißbrauch nicht mangeln. Wir erleben ja seit vielen Jahren eine rüde und zynische Lektion durch die praktische Demonstration, wie man sich die Umsetzung der „Neuen Weltordnung“ in die Tat in etwa vorzustellen hat.

Die „Vier Reiter der Apokalypse“, wie die vier Saatgutgiganten und ihre Hintermänner, welche die Nahrungsmittelindustrie der Welt unter sich aufteilen, schon genannt wurden, werden dann alle Optionen haben. Sie arbeiten seit vielen Jahrzehnten hart, zielbewußt und unbeirrt an der effektiven Planung und Umsetzung ihrer von langer Hand angelegten Strategie, diesen Zustand in erschreckend naher Zukunft zu erreichen. Sie tun dies nahezu unbehelligt, denn es ist nichts und niemand in Sicht, der sie davon abhalten könnte.

Leider sind diese Zusammenhänge keine Glaubensfrage. Wer sich informiert, wird schnell darob erschrecken, daß die Realität des Faktischen die schrecklichsten Vorstellungen bereits weit übertrifft. Ich jedenfalls habe diese Informationen nicht gesucht, sondern sie beim Verfolgen eines gewissen (auch astrologischen) Gespürs vom Wegesrand aufgesammelt. Es macht mir durchaus keine Freude, mich mit einem Monster wie Monsanto zu beschäftigen, dennoch stolpere ich immer wieder darüber. Es muß wohl Pluto auf 0°Steinbock sein, der dieser Thematik höchste Brisanz verleiht. Wenn es wie bei Pluto auf 0°Steinbock unter anderem um die Vererbung der Gattungsgestalt geht, dann ist eben Gentechnik oder Biogenetik, wie sie beschönigend auch heißt, der zeitgemäße Ausdruck. Die Menschheit über die Nahrungsmittelindustrie von Saatgut über Tier- und Nutzpflanzenpatente bis zur Monopolisierung der Trinkwasserressourcen zu beherrschen, ist der derzeit wohl perfideste und effektivste Plan zur Machthabe über die Welt. Dagegen nimmt sich die zweite große Spielwiese derer, die angetreten sind, die Welt zu beherrschen, der Energiepoker nämlich, vergleichsweise harmlos aus, obwohl auch hier die Macht über Ressourcen Macht über Menschen, Regierungen, Länder bedeutet. Da dies aber schon vor langer Zeit gelungen ist, widmet man sich schon bereits seit Jahrzehnten der neuen Herausforderung des folgerichtigen nächsten Schritts. Was die Sprache verrät

Und hier kommt der Svalbard Global Seed Vault ins Spiel, in der nicht-offiziellen Sprache „Doomsday Vault“, also „Tresor des jüngsten Gerichts“ genannt. „Vault“ bezeichnet sowohl einen Tresor(raum) als auch jedwede Gewölbe und Höhlen. Hier drückt sich Pluto in einer keine Wünsche offen lassenden Deutlichkeit sprachlich aus. Wir sind in seiner Unterwelt, in jeder Beziehung: real unter der Erde und mit gespeicherter Gattungsinformation, die jeder Gegenwart entbunden ist.

Es kommt jedoch noch besser. „Doomsday“ bezeichnet den „Tag des Jüngsten Gerichts“. Und “doomsday weapons“ ist der Ausdruck für – Massenvernichtungswaffen! Wir können also „Doomsday Vault“ auch als unterirdischen Tresor für Massenvernichtungswaffen übersetzen !

Auf diese Weise kommt man der Wahrheit wahrscheinlich recht nahe. Denn wie Engdahl schreibt, es gibt bereits viele gut gesicherte Samenbanken auf der Welt. Dieses spezielle Projekt scheint eher der Privatbunker einiger Multinationaler Konzerne und ihrer Stiftungen zu sein, um die gesamte Reichhaltigkeit der Nutzpflanzengenetik uneingeschränkt und unkontrolliert jederzeit zur Verfügung zu haben. Damit läßt sich in den Augen der Betreiber sicherlich alles genetisch programmieren, was vorstellbar und gewünscht ist. Der Blickwinkel dieser Menschen sieht genetische Programmierung sicherlich analog zur Programmierung von Computern. Mit Bewahrung der Schöpfung und ihrer Gestalten, oder gar Ehrfurcht davor, hat dieses Projekt sicherlich nicht das Geringste zu tun. Der hier gesicherte Genpool ist ein reichhaltiger Topf für alle Genwissenschaftler und eine einzigartige wenn auch teuflische Spielwiese, die viele Optionen bietet, von der Pervertierung von Organismen für alle möglichen umsatzträchtigen Zwecke bis hin zur Erpressung, wenn der Rest der Welt über kein funktionierendes Genmaterial mehr verfügt, sei es über die oben beschriebene Weltkontrolle des Saatguts mithilfe von Hybriden und Terminator-Saatgut, oder sei es nach einem biologisch geführten Weltkrieg. Wer glaubt, solche Ideen seien weit hergeholt, hat weder die Geschichte der Weltkriege noch die der Gegenwart verstanden. Leider.

Siehe auch den Beginn

Svalbard Global Seed Vault Teil 1 – Immer wieder DeKalb – der Weg zurück führt zu einem alten Bekannten (Monsanto)

und den Mittelteil

Svalbard Global Seed Vault Teil 2 – Ein junger Mann läuft Amok, was hat das mit DeKalb zu tun?

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