Siehe auch den vorangegangenen Artikel:
VON RÖNTGEN BIS HIROSHIMA* 1. Teil – EIN URANUNFALL

Da ich am Tag des Uranunfalls in der Anlage Tricastin, also am 07.07.2008 gerade Enrico Fermi und die von ihm durchgeführte 1. kontrollierte Kettenreaktion für den Kurs am nächsten Tag aussuchte, greife ich im Bewußtsein der Synchronizität, die hier augenscheinlich vorliegt, aus den Persönlichkeiten, die auf dem Entwicklungsweg der Wissenschaft zur Beherrschung der Kernenergie tragende Rollen spielten, zunächst ihn heraus, der natürlich nur eine Staffettenträger in einer Reihe von vielen war, doch ein sehr Bedeutsamer.

ENRICO FERMI

Der hochbegabter Mathematiker, Kernphysiker und Nobelpreisträger war so innovativ und ideenreich, daß zahlreiche Begriffe und Konzepte seinen Namen tragen: Fermi-Dirac-Statistik (eine Form der Quantenstatistik), Fermi-Geschwindigkeit, Fermi-Flüssigkeit, Fermi-Resonanz, Fermis Goldene Regel, das Fermi-Paradoxon und das Fermi-Problem. Sogar ein Teilchentyp ist nach ihm benannt, die sogenannten Fermionen.

Indem er ab 1934 als Experimentalphysiker vorangegangene Arbeiten anderer zusammenbrachte, gelang ihm die folgenreiche Entdeckung, daß Kernumwandlungsprozesse durch Neutronenbestrahlung wesentlich effektiver verlaufen. Es ist einmal mehr eine Ironie, daß er bei seinen unzähligen wissenschaftlich bahnbrechenden Leistungen ausgerechnet im Zusammenhang mit der falschen Hypothese der Entstehung von Transuranen, die er daraus ableitete, den Nobelpreis für Physik erhielt. Die Entdeckung und der Nachweis, daß es sich dabei tatsächlich vielmehr um Kernspaltung handelte, erfolgte erst 1938 durch deutsche Wissenschaftler. Deutsche waren es auch, die in der Folge die theoretischen Grundlagen dafür nachreichten.

Die zündende Idee einer nuklearen Kettenreaktion durch freigesetzte Neutronen kam nicht Fermi selbst, sondern dem genial-exzentrischen Leó Szilárd. Auf dessen theoretischer Grundlagenarbeit fussend, gelang Fermi jedoch am 2. Dezember 1942 die Durchführung der ersten kontrollierten Kernspaltungs-Kettenreaktion.

Wir wollen sehen, was ihn dafür prädestiniert hat:

Enrico Fermi, geb. 29.9.1901, 19:00h MEZ, Rom – Italien

Gehen wir ruhig nach der Verbunddeutung vor, um zu versuchen, zu verstehen, was ihn im Innersten antrieb. Die Anlagen und die Struktur MÜSSEN umgesetzt werden. Daran führt kein Weg jemals vorbei. Unterschiede zeigen sich jedoch im Niveau, in der Gestalthaftigkeit, im Neptun-Gehalt sozusagen. Entspricht das Gelebte und Getane dem Prinzip dieses Lebens in der Zeit? Geht der Same auf, oder kommt es zu inhaltsleeren Vorgängen, die das Prinzip dieses Lebens imitieren, rein strukturell nachvollziehen?

Verbund Schütze-Skorpion-Waage vom III. in den II. Quadranten

Weltanschauliches, Geistiges, Bewußtsein der Zeit wird zum veränderlichen Geschehen der Zeit, erlebbar und mit Einfluß auf die Bedingungen des Lebens.

Schütze Haus 9 nach 8 und weiter nach 7 mit Jupiter in 9:

Er geht von der Landschaft der Anschauung aus, insbesondere von der Anschauung über das Weltengefüge selbst (Schütze Haus 9). Wie ist die Fügung gefügt, wie fügt sie ihre Gestalt? Jupiter im Steinbock in 9 interessiert, wie die Grenze der Gestalt gefügt wird. Dazu geht er tief hinein in das 8. Haus, in die Struktur des Gefüges, bringt sie in das Bewußtsein der Zeit, in die Öffentlichkeit, um sie erneut zu fügen und anschaulich zu machen (Jupiter in 9). Im Steinbock geht es um ein allgemeingültiges maßstäbliches Gefüge, um die Grenzen der Gestalt. Wo verlaufen diese? An den sichtbaren Formen? Am Atom, an den Teilchen, derer immer mehr werden? Wo beginnt die Unteilbarkeit, wo ist die letzte Grenze der Gestalt? Seit dem unheilvollen Ausgang des Universalienstreits hat man vergessen, daß die Gestalt einer anderen Dimension, nämlich der geistigen Welt, angehört und im konkreten Ding zwar als gestaltendes Prinzip enthalten ist, jedoch keinesfalls mit Materie oder ihren Formen gleichzusetzen ist, auch nicht als Materie auffindbar ist.

Jupiter konkretisiert im Jupiter-Neptun, daß diese Anschauungen an der Fügung des Prinzips selbst interessiert sind, daran, wie sich der Himmel auf der Erde konkret, funktionell im 3. Haus fügt. Das entspricht nicht zufällig der Konstellation für Esoterik, die ja auch genau daran interessiert ist und auf unterschiedliche Weisen den Himmel auf Erden fügen möchte, indem das Verdrängte, Böse-Weil-Nicht-Gewordene nicht inhaltlich und durch Erfahrung in der Zeitlichkeit gelöst werden soll, sondern durch Entziehen, Weltflucht, Bewußtseinsmanipulation mittels bestimmter Techniken und dergleichen mehr. Die angestrebte Dissoziation vom Subjektiven schickt das Subjekt ins Aus, in die Isolation und Trennung von Leben und Schicksal zugunsten diverser esoterischer Leitbilder von menschlichem Sein. Zu dumm, daß damit das Subjekt als Träger des Himmels und Erschaffer eines realen Orts für die Gestalt ausfällt. Es macht sich selbst überflüssig und steht der Fügung im Weg.

In diesem Horoskop geht es also laut Verbundanführer um die Fügung (Jupiter Haus 9) des Prinzips als Ausübung der Materie (Neptun in Haus 3). Bereits hier im Ausgangszeichen des Schützen besteht über Uranus-Pluto in den Häusern 8 und 2 inhärent die Intention, die Materie über die Aufhebung ihrer Struktur zu manipulieren. Dies wird sich in der Durchführung erhärten.

Saturn-Pluto belehrt uns darüber, daß dies nur in Zusammenhang mit einer Verneinung der Bestimmung erfolgen kann. In der Lücke des Jupiter-Neptun fehlen mit Uranus und Saturn Ursprung und Gestaltbestimmung. Die Verneinung Saturns erfolgt dabei explizit als Saturn-Pluto. Mit Pluto als Herrscher von 7 in 2 soll die Materie selbst in ihrer innersten Struktur dem Ungeist der Zeit unterworfen werden.

Natürlich ist es zwangsläufig die Beherrschung der Gemeinschaft durch das Verdrängte, durch die Modelle der Weltbeherrschung mittels naturwissenschaftlicher Kompensation für verlorenen Ursprung und ein Leben fern der eigenen Bestimmung, die hier wirklich in die Gesellschaft getragen wird. Alle zukünftigen Machthalter in der Gesellschaft werden sich auf das stützen, was Fermi der Herde gebracht hat. Mit seiner Umsetzung des Zeitgeistes wird es wieder ein Stück unmöglicher, der Gestalt eine Form der Erscheinung zu geben, die sie trägt. Natürlich ist Fermi nur einer in einer langen Reihe, dennoch von großer Wirksamkeit.

Uranus im Schützen steht im 8. Haus, in Opposition zu Pluto im 2. Haus. Die Struktur des Gefüges (Schütze Haus 8) wird also durch Uranus aufgehoben, und diese Aufhebung wird öffentlich, bevor Jupiter sie in 9 neu fügt. Mit Pluto in 2 geht es dabei um die Aufhebung der Massestruktur der Materie, um die Aufhebung jener Struktur der Materie, wie sie entsprechend der Gestaltvorgabe des III. Quadranten figuriert wird. Die innersten Bindekräfte des Stiers werden auseinander gebrochen und gespalten, um sie gottgleich neu zu fügen, in radioaktiven Zerfallsreihen mit Elementen, die in der Natur nicht vorkommen.

Auf einer anderen Ebene ist Uranus im 8. Haus hier natürlich auch das Aufbrechen alter Modelle darüber, wie sich die Welt im Innersten zusammenfügt. Seiner Struktur nach bringt er die Ablösung von alten Modellen über die Materie durch neue Modelle. Was für eine Chance hätte diese Konstellation beinhaltet, Allgemeingültiges zu verstehen über den menschlichen Geist, die Gattung Mensch, ihre Befreiung von Ideologien hin zum Ursprung des Menschlichen im Geistigen, im schauenden Bewußtsein. Aber wo hätte er seine Vordenker, Vorläufer gefunden? Sie waren in der Mehrzahl alle schon Naturwissenschaftler geworden.

Skorpion Haus 7 nach 6 mit Pluto in 2

Die ins Bewußtsein der Zeit getretene Auflösung der Materiestruktur soll nutzbar gemacht werden. Die Anwendung steht sogar im Vordergrund, wie die Sonne in 6 konstatiert. Pluto in 2 bezieht diese Anwendung folgerichtig auf die Materie, um deren Strukturauflösung es ja ging.

Zur Durchführung des Skorpions gehört die Mars-Venus-Konjunktion. Sie ist vollkommen einleuchtend und wird geradezu folgerichtig gebraucht zur Durchführung der aufgezeigten Zielrichtung des Verbundanführers Jupiter. In die Gegenwart des Augenblicks kommt die verborgene latente Erscheinungsenergie (Mars als Herrscher von 12). Um von der Potentialität/Latenz heraus Gegenwart zu bekommen, muß die Erscheinungsenergie (Mars) die Figuration (Venus) angreifen. Mars-Venus ist Revierverletzer, zerschneidet die Figuration, das Gewebe, jedwede Form der Erscheinung. Wie oben erwähnt, zerschneidet Mars hier die innersten Bindekräfte der Stier-Venus, die die Erscheinungsenergie formiert und im besten Falle der Gestalt die materielle Form der Erscheinung bietet.

Waage Haus 6

sagt kurz und bündig, daß sich die Intention Jupiters und die Durchführung Plutos schließlich im analysierenden Begreifen der Struktur der Fügung von Erscheinung/Materie und den daraus resultierenden Möglichkeiten der Anwendung und Nutzbarmachung erschöpft.

Merkur selbst beherrscht mit Jungfrau das 6. Haus und außerdem die Häuser 2 und 3. Es geht also ausschließlich um die Nutzbarmachung der materiellen Form und ihrer Funktion. Der Mond in 12, der in Opposition zu Merkur in 6 steht, gibt ihm die Möglichkeit, das Ungreifbare dieser latenten Erscheinungsenergie zu empfinden, zu ahnen. Statt aus der Reichhaltigkeit des Verborgenen Gestalten zu schöpfen und sie in 3 zu einer dem Prinzip gemäßen Ausübung zu bringen, nutzt er seiner Haus-6-Sonne gemäß den ahnenden Mond lieber für wissenschaftlich-technische Intuition, für die er tatsächlich berühmt war. Seine Erfindungen waren so vielfältiger Natur, so viele Phänomene, Probleme, Lösungen sind nach ihm benannt, daß klar wird, daß seine Quellen sehr intuitiv und schöpferisch gewesen sein müssen. Der Mond hätte sich sicher gefreut, wenn er für Merkur anderes hätte schöpfen dürfen als Grundlagen für spätere Techniken zur Zerstörung der Welt. Aber wer weiß schon, was so ein Mond in 12 einem Merkur in 6 erzählt. Als Herrscher von Haus 4 kommt es sehr darauf an, welche Seelenidentität hier waltet. Aus dem 12. Haus kann man solches und solches holen…

Finalität Steinbock mit Saturn in 9 als Saturn-Pluto:

Das Erwirkte ist eine bestimmungslose Fügung, bei der die Grenze der Gestalt überschritten wird und das Verdrängte zur realen Erscheinung wird.

Nun, Enrico Fermi hatte also entscheidenden Anteil an der Entwicklung der Kernwissenschaften und deren Nutzanwendung.

RADIOAKTIVITÄT

Radioaktive Strahlung kommt auch natürlich vor. Selbstverständlich, denn wenn sowohl Fügungs- als auch Phänomensrhythmus beständig ablaufen, dann gibt es auch jederzeit einen Augenblick, in dem die Erscheinungswelt zurück-vergeht in ihren Potentialmodus. Was also unterscheidet die modernen Techniken, die auf Radioaktivität basieren, vom natürlich ablaufenden Prozeß? Es ist die NUTZUNG. Der vom Himmel vorgegebene Rhythmus von Entstehen und Vergehen soll vom Menschen bestimmbar werden und als solcher für die Zwecke des Menschen genutzt werden. Dies ist die logische Folge der Kant’schen Philosophie, welche Gott durch die Vernunft des 6. Hauses ersetzt, die eben gerade NICHT objektiv ist, sondern eine Überlebensfunktion des Subjekts zur Anpassung an Lebendsbedingungen, zur ihrer Verwertung und Nutzbarmachung im Sinne des Subjekts. Wenn das 6. Haus das, was wirklich über das Subjekt hinausgeht, also den III. und IV. Quadranten durch seine Alleinherrschaft ausschließt, dann erscheint der Himmel plötzlich auch verwertbar. In Kants Nachfolge versuchen die Menschen mithilfe eines pervertierten 6. Hauses, das Zeitlose in seinem Lauf in die Zeit zu entgöttern, zu entgeistigen und zu entseelen und es stattdessen für ihre Zwecke ökonomisch zu VERWERTEN. Da das Zeitengewölbe so nicht geschaffen ist und so nicht abläuft, geben sie sich, ohne es zu ahnen, einer Illusion hin, die im Endeffekt äußerst zerstörerisch wirkt.

Nun, für die Nutzung und Verwertung der natürlich vorkommenden Ent-Figuration reicht die natürliche Radioaktivität nicht aus. Die teilweise nahezu ewig anmutenden Halbwertszeiten der radioaktiven Elemente (bei U-238 etwa sind es 4,5 Mrd. Jahre) müssen extrem beschleunigt werden. Der sehr langsame Zerfall muß in einen schnelleren und zeitlich kontrollierbaren Zerfall übergehen.

Im Falle der Atombombe muß der Zeitlupen-Zerfall in ein Augenblicksereignis verwandelt werden, die unvorstellbaren Energien, die über einen fast-ewigen Zeitraum entstünden, müssen in einem Moment freigesetzt werden. Zur Beschleunigung wird spaltbares Material mit Neutronen beschossen. Das einzige natürlich vorkommende Material, das eine Kettenreaktion aufrecht erhalten kann, ist übrigens Uran. Das Element wurde tatsächlich nach Uranus benannt! Von der Bedeutung ist dies ein Bild für die willentliche Repetition des Urknalls im verkleinerten Maßstab, aus dem allerdings keine Welt entstehen kann, sondern dessen Energie einfach ohne Gestaltwerdung verbraucht wird.

Im Falle der Stromerzeugung mithilfe von Kernenergie darf der beschleunigte Zerfall dann etwas langsamer sein. Das wird durch eine sogenannte Moderator- oder Bremssubstanz, wie Graphit, schweres oder normales Wasser erreicht, welche die Geschwindigkeit der Neutronen abbremst. Zusätzlich werden Steuerelemente in Form von Neutronen einfangenden Kontrollstäben, z.B. aus Cadmium eingesetzt, die mehr oder weniger weit in den Reaktor geschoben werden. Das zweite Erfordernis ist also die Möglichkeit, diesen Zerfall nicht nur zu beschleunigen, sondern ihn auch nach Bedarf zu bremsen und zu kontrollieren, in anderen Worten, die Explosion zu triggern, um sie dann nahe an der Grenze zur Entfesselung kontinuierlich gekonnt abzubremsen. So etwas nennt man landläufig, mit angezogener Bremse Vollgas zu fahren. Welche Konstellation ist das? Ja – genau! Saturn-Uranus!

In Enrico Fermis Horoskop spiegelt sich dieser Zusammenhang in Pluto-Saturn und Pluto-Uranus wider. Die beiden Aspekte entsprechen inhaltlich Saturn-Uranus, als Aspekt-Übertragung auch technisch. Der blockierte Ursprung und die verhinderte Bestimmung werden zur Zwangsneurose der kontrolliert-gebremsten Atomexplosion. Die Sonne in 6 schafft es, diese Verhinderung des Himmels tatsächlich als Energielieferant nutzbar zu machen. Der eigentliche Brennstoff für diese Energieerzeugung sind also Ursprung, Bestimmung und Schicksal dieser Welt. Sie verbrennen in den Kernöfen. Entsprechend der nicht verwirklichten Gestalt strahlt die dazugehörige nicht mehr gestalthaft bindbare Erscheinungsenergie. Anders ausgedrückt, die nicht als materielle Basis der Gestaltwerdung genutzte richtungslose Erscheinungsenergie zerstört als radioaktive Strahlung die Figurationen, die nicht mehr Orte oder andere Erscheinungsformen der Gestalt sind.

In welcher Präzision diese erste kontrollierte nukleare Kettenreaktion im Sinne einer Kernspaltung die Struktur Fermis wiedergibt, zeigt sich am Horoskop dieses Ereignisses:

1. kontrollierte nukleare Kettenreaktion, 2.12.1942, 15:25h War Time = 20:25h GMT, Chicago – Illinois – USA

Als erstes ist natürlich zu konstatieren, daß das Häuserbild dasselbe ist wie in Fermis Radix. Nicht nur das, der Aszendent zeigt eine gradgenaue Übereinstimmung! Mars im Skorpion ist ebenfalls an den Ort der Geburt wiedergekehrt.

Auch der Verbund Schütze-Skorpion-Waage ist identisch, wiederum exakt in der Häuserlage des Geburtsbildes.

Entscheidend ist Saturn-Uranus an der Spitze des 2. Hauses. Die Lücke von Fermis esoterisch-wissenschaftlichem Weltbild (Jupiter-Neptun) ist als kontrollierte Explosion (Saturn-Uranus) real geworden . Im 2. Haus geht es dabei um die Spaltung (Saturn-Uranus) des Materiekerns, seines innersten Zusammenhalts, der Bindung der Stier-Venus, die jegliche Figuration und reale Form der Erscheinung erst ermöglicht. Der Leim der Welt hat sich gelöst. Zwilling, der wie im Geburtsbild das 2. und 3. Haus beherrscht, bestätigt, daß es um die technische Ausübung in Bezug auf Materie und ihre Funktion geht.

Dem Stier Fermi geht es tatsächlich auch um die Materie, mit Uranus-Pluto von 8 nach 2 allerdings um ihr Aufbrechen.

Merkur-Venus erscheinen als irdische Folge des Saturn-Uranus in der Vorbereitung der Gegenwart auch plangemäß. In der parallelen Repräsentanz des 6. und 7. Hauses sind sie die Aufhebung der Gegenwart als Veränderliches der Zeit. Das heißt, in das Veränderliche der Lebensbedingungen kommt als lezte mögliche Sperre die Aufhebung der Gegenwart.

Eine Auffälligkeit ist die Mond-Neptun-Konjunktion, die auf die Sonne des Geburtsbildes fällt. Sollte die Nutzbarmachung des Himmels nach Kants Vorgaben in Zusammenhang mit Enrico Fermis Krebstod stehen? Bei der Arbeit mit Radioaktivität liegt dieser Gedanke natürlich ohnedies nahe, auch wenn dies in seinem Falle verneint wird (auf welcher Grundlage?). Inhaltlich besteht aber wohl doch ein Zusammenhang. Neptun ist in seinem Radix Herrscher des 12. Hauses und Mond Herrscher des 4. Hauses. Wenn sich die grenzenlose, weil noch gestaltlose Potentialität, das vor-uranfängliche mythische Chaos des 12. Hauses mit dem Wachsenden des individuellen Lebens verbindet, dann ist amorphes Wachstum die Folge. Das Ereignishoroskop, bei dem Mond-Neptun auf seiner Sonne liegt, gibt einen Hinweis, daß diese Art der Nutzbarmachung der vom Himmel bereitgestellten Erscheinungsenergie durch den damit verbundenen Verlust an Gestaltgrenze für sein Leben eine aufhebende Wirkung hatte.

Siehe auch die Fortsetzung:
VON RÖNTGEN BIS HIROSHIMA 3. Teil – RÖNTGEN: WIE ALLES BEGANN

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