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Die bisherige Analyse hat ergeben, daß es eine inhaltliche Verbindungslinie zwischen der Katastrophe, die Japan seit dem 11. März 2011 heimsucht, und seinem Trauma von Hiroshima und Nagasaki gibt. Diese Verbindung ließ sich astrologisch auf vielfältige und sehr eindrucksvolle Weise untermauern.

Aber was ist des Pudels Kern? Weshalb ist Japan wiederholt zum Blitzableiter für explosive Mundankonstellationen geworden, welche das Zerstörungspotential der künstlich von Menschen entfesselten Atombindekräfte freisetzen? Japan sitzt, wie viele andere gefährdete Länder auch, auf spannungsgeladener Erde. Dies ist Teil seines Schicksals. Auf einem Land vulkanischen Ursprungs in einer der Hauptspannungszone der Erde wird ein Volk vom Konflikt zwischen Uranus und Saturn durchdrungen und geprägt. In Vulkanen geschieht der sporadisch-rhythmische Wechsel zwischen der Blockade in der Stauung und dem explosiven Durchbruch in der Überwindung der Stauung jeweils plötzlich in vom Menschen unvorhersehbaren Rhythmen. Dasselbe läßt sich für die enorme Spannung von Kontinentalplatten, deren Ränder an ehemaligen Bruchlinien untereinander driften, sagen. Wie reagiert die Bevölkerung solcher Orte auf diese permanente Spannung? Sicher unterschiedlich. Kalifornien huldigt dem Uranus, ist avantgardistisch immer am Neuen orientiert und stellt die persönliche Freiheit über alles. Japaner zeigen sich in einer Art Gegenreaktion zu ihrer Landschaft extrem in ihrem Bedürfnis nach äußerer Harmonie und Gelassenheit. Jeder Bruch wird kaschiert, scheinbar überbrückt. Harmonie ist eine gesellschaftliche wie individuelle Maxime. Anspannung wird gehalten und nicht nach außen abgeleitet. Da scheint der beliebte Ausgleich von Sake und Karaoke als Spannungsabbau und Ausgleich zur unmenschlichen Alltagsdisziplin geradezu lebenserhaltend. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wir haben gesehen, daß in allen relevanten Zeithoroskopen, die ich hier zur Untersuchung der Reaktorkatastrophe von Fukushima herangezogen habe, zum fraglichen Zeitpunkt immer und immer wieder Pluto ausgelöst wurde, und zwar vornehmlich als Mars-Pluto, meist als Mars-Pluto-Uranus. Wir sprachen vom blockierten und verdrängten Ursprung, der infolge einer Defigurierung, einer Aufhebung der Materie als massive Zerstörung und Strahlung unmittelbar Erscheinung wird.

Nun, die Antwort liegt ebenso nahe, wie sie im Falle des Absturzes der polnischen Regierungsmaschine nahe Katyn lag. (Siehe NOCH IST POLEN NICHT VERLOREN TEIL I – Ein Flugzeugabsturz als „zweites Katyn“ ?) Es gibt auch hier einen Zusammenhang mit der Vergangenheit, der sich aufdrängt und mindestens ebenso augenfällig ist. War es dort das Massaker von Katyn, das mir als erster großer Knotenpunkt der Vergangenheit auf einer (schließlich recht ausgedehnten) Reise in die Historie begegnete, so ist es hier eine andere Katastrophe der Vergangenheit, auf die wir als erstes stoßen. Es geht um den Atombombenabwurf auf Hiroshima und nachfolgend Nagasaki. Ausgerechnet Japan! Ich bin sicher, daß dieser Gedanke angesichts der Reaktorkatastrophe in Fukushima durch viele Köpfe geschossen ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Noch ist Polen nicht verloren…

Man kann sich nicht helfen, dieser Beginn der polnischen Nationalhymne wirkt einfach wie das Pfeifen im Walde. Schon rein semantisch zwingend droht das Damoklesschwert des unausgesprochenen Nachsatzes „aber vielleicht bald“. Daß solch ein Text zur Nationalhymne avancieren kann, ist Zeichen gewordene Volksidentität. „Verloren“ ist geradezu der Schlüsselbegriff für Polen. Diesem Volk ging immer wieder sein Ort, sein Revier verloren. Beim Versuch, sich einen Überblick über die Geschichte Polens zu verschaffen, gerät unweigerlich die chaotische Verlorenheit dieses Volkes auf unsicherer Erde in den Fokus. Alle Versuche einer dauerhaften Sicherung von Landesgrenzen und der Schaffung eines unabhängigen Staates scheiterten durch die Geschichte hindurch immer und immer wieder. Polen erscheint als der ewige Zankapfel, die ewige Beute, die es aufzuteilen gilt. Zerrissen, teilweise zusammengefügt, wieder auseinandergerissen, erneut geteilt, verschachert, erst Teil jener Großmacht, dann Teil jenes Weltreichs. Wer oder was ist Polen? Genau das. Nach dem langen und wiederholten Erleben der Opferrolle ist es in der eigenen Wahrnehmung zuvorderst Opfer.

Soll sich das ändern, soll sich dieses Empfinden ändern, und soll es künftig nicht wieder Opfer werden, dann ist die Aufschlüsselung des Verdrängten dringend erforderlich. Der Opferwerdung geht zwingend eine Schwächung voraus. Leben verläuft prozeßhaft, gewisse Dinge können nur geschehen, wenn andere vorangegangen sind. Auf diese Weise baut sich Ungelöstes, Verdrängtes auf, aber auch wieder ab. Daß Polen wie zuletzt zwischen zwei Reiche des Bösen, das stalinistischen Rußland und Hitler-Deutschland geraten ist und zu deren Spielball reduziert wurde, ist Folge der Geschichte, die davor stattfand. Es gilt, den Faden am Beginn der Schwächung und der Opferrolle aufzunehmen, diesen gilt es zu verstehen. Dabei muß man in der Geschichte schon ein Stück zurück gehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Zeitenachse zwischen dem Massaker von Katyn und dem Absturz auf dem Weg nach Katyn

Hierzu möchte ich zweierlei Techniken anwenden:

I) das zuständige rückwärtige Septar des Absturzes

II) die Auslösung beider Ereignisse im den Septaren der zuständigen Großen Mutations-Konjunktionen

In den folgenden Septaren wird der inhaltliche Zusammenhang zwischen den beiden Geschehnissen weiter untersucht. Diese Exploration hat sich umfangreicher gestaltet, als zu Beginn der Arbeit absehbar war. Doch sind alle besprochenen Septare zu interessant, um sie einfach wegzulassen, sie stellen bereits eine Auswahl der sinnvollerweise in Frage kommenden Septare dar. Allein als Berechnungsgrundlage für die Zeitseptare der Großen Konjunktionen stehen die Hauptrhythmen Sieben und Zehn zur Verfügung, jeweils alternativ bezogen auf die Orte Katyn und die polnische Hauptstadt Warschau. Wer diesem Tiefenritt nicht folgen will, mag sich entscheiden, gleich zum III. Teil zu springen. Den Rest des Beitrags lesen »

„Die Manie ist vorüber. Der Beginn einer Transformation vom Betörer der Massen zum präsidialen Problemlöser beeindruckte in Form einer ersten Pressekonferenz. Der völlig übergangslose Wechsel in Ton und Auftreten ist in seiner Art nahezu erschreckend. Hier ist ein Profi am Werk. Nein, hier sind viele Profis am Werk. Aber das wissen wir ja schon länger. Dieser Mann ist ein lange und geduldig geschliffener Diamant. Jetzt kommt er zum Einsatz. Die Mühe hat sich gelohnt. Ein Bild erscheint in der Phantasie: David Rockefeller beglückwünscht Zbigniew Brzezinski zu seinem gelungenen Coup.

Weshalb nur hat die Presse die Tatsache nie erwähnt, daß der alte Haudegen, Russenhasser und erste Geostratege der Globalisierung unter amerikanischer Vorherrschaft bereits in der Kampagne als außenpolitischer Berater des Präsidentschaftskandidaten erscheint. Hallo, keiner zu Hause?! Zbigniew Brzezinski, ja, eben jener Vordenker einer weltumspannenden Regierung durch Finanzeliten ist graue Eminenz im Hause Obama.“

So begann ich diesen Artikel am 07. November 2008, dem Tag der ersten Pressekonferenz des neu gewählten amerikanischen Präsidenten. Dann verließ mich aus unerfindlichen Gründen jegliche Anmutung, weiter über diesen Mann zu schreiben. Es war einfach zu unerfreulich. Wenn Frauengesichter in einer jubelnden Menge vom Schmelz der Glückseligkeit überzogen sind, packt mich das schiere Grauen. Ich kenne diesen Ausdruck von wesentlich älteren Bilddokumenten… Doch scheint nun die Zeit gekommen, sich dem Thema wieder zuzuwenden. Den Rest des Beitrags lesen »

Siehe auch die vorangegangenen Artikel:
VON RÖNTGEN BIS HIROSHIMA* 1. Teil – EIN URANUNFALL
VON RÖNTGEN BIS HIROSHIMA 2. Teil – KÜNSTLICHE RADIOAKTIVITÄT UND ENRICO FERMI
VON RÖNTGEN BIS HIROSHIMA 3. Teil – RÖNTGEN: WIE ALLES BEGANN

Bei allem Gesagten fällt erneut das innige Verhältnis von Esoterik und Naturwissenschaft auf, das meines Erachtens über die Konstellation Jupiter-Neptun gegeben ist. Ich weise hier auch auf die Darstellung dieses Zusammenhangs im Kontext der Neptunsichtung durch Galileo-Galilei hin („Die Himmelskönigin“). Jupiter-Neptun ist sicherlich nicht die Konstellation für Naturwissenschaft. Aber sie liefert eine wichtige Ingredienz, vielleicht speziell für die moderne Teilchenphysik und Quantenmechanik. In den obigen Betrachtungen wird der Aspekt besonders bei Enrico Fermi augenfällig, der übrigens einer Freimaurerloge angehörte, aber auch bei Antoine Henri Becquerel, dem Entdecker der Radioaktivität, bei dem Jupiter (-Neptun) direkt auf der Achse am DC liegt. Otto Hahn, der als Entdecker der Kernspaltung gilt, hat ihn ebenfalls, genauso wie Leó Szilárd, der die Idee zur nuklearen Kettenreaktion gebar und später wie Fermi am Manhattan-Projekt des Bombenbaus mitwirkte, das er höchstpersönlich angeregt hatte. Szilárd war der Mann hinter jenen viel zitierten Briefen von Albert Einstein an Präsident Roosevelt, die dann tatsächlich die Initialzündung für das Manhatten-Projekt waren. Beiden Jupiter-Neptun-Richtungen, der esoterischen wie der naturwissenschaftlichen, geht es letztlich darum, mit unterschiedlichen Ansätzen das Paradies auf Erden zu manifestieren. (Das Schlaraffenland ist Jupiter-Neptun!) Den Rest des Beitrags lesen »

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Lebendig im Geist…


Nur das ist bildend, was dem Menschen zur Verwirklichung seines Wesens dient. Diese Kraft hat weder das bloße Lernen von außen her, noch die bloße Selbstbetrachtung von innen her, sondern nur der lebendige Akt, die schöpferische Antwort auf die Berührung mit dem Sein der Welt; denn erst in dieser Antwort findet der Mensch sich selbst zugleich mit dem Wesen des begegnenden Seins.

Walter F. Otto